Wenn ich an einen Jahresrückblick denke, dann stelle ich mir die Frage: Ein Jahresrückblick für 2025, lohnt das überhaupt? Ich lasse jedes Jahr zwischen den Jahren, also zwischen Weihnachten und Neujahr das vergangene Jahr Revue passieren. Ich schaue meinen Terminkalender durch und notiere mir, was da an besonderen Dingen passiert ist. Dieses Jahr waren das für mich nicht enorm viele Dinge und wenn ich ganzheitlich an das Jahr denke, dann stand es vor allem im Zeichen der Krankheit. Ja, ich habe es nicht so an die große Glocke gehängt, aber ich musste viele Termine und Dinge absagen, die ich gerne gemacht hätte, weil ich so schwer krank war wie zwanzig Jahre nicht. Wenn Euch Details interessieren, schaut gerne hier die ausführlichere Version: https://vagabundenblog.wordpress.de/2025/12/31/blick-zuruck-auf-2025/
Wir haben als Autorengruppe Nordhessen Anfang des Jahres zusammen ein Buch mit dem Titel „Lieblingsplätze rund um den Herkules“ bei story.one herausgegeben, in der meine Geschichte von der Friedrich-Ebert-Straße und wie ich den fast blinden Straßenmusiker Philipp Hoffmann kennenlernte, mit dem ich später zwei Lesungen gemacht habe, veröffentlicht wurde. Eine Lesung dieser Geschichte findet Ihr hier: https://youtu.be/owlVqOV0NIU
Anfang März war ich mit zwei weiteren Autorinnen der Autorengruppe Nordhessen in Bamberg beim Froschköniginnen-Award, an dem wir teilgenommen hatten und Claudia Raute, eine von uns im Bild unten in der Mitte, hatte in einer Kategorie den Preis gewonnen.
Bei der Buchmesse unabhängiger Verlage BuchKassel war ich durch die Autorengruppe Nordhessen im Mai mit dabei.
Im Frühjahr war ich zehn Tage in der Nähe von Bad Oldesloe in Schleswig-Hostein. Ich hatte dort eine Wohnzimmerlesung und durfte alleine in dem zur Zeit unbewohnten Haus einer ehemaligen Pastorenfamilie bleiben und das war alles so ein Geschenk für mich, denn ich wurde noch dazu mit einem vollen Kühlschrank und Benzingeld belohnt und fühlte mich ein ganzes Stück weit wie früher, als ich als Gast bei Menschen mitgelebt habe. Dabei war ich auch mal einen Tag an der Ostsee und in Ratzeburg, wo ich mal in einem Schullandheim war und so in alten Erinnerungen schwelgte.
An meinem 60. Geburtstag im Mai war gerade Lesefest der Autorengruppe Nordhessen, den ich dort feierte. Am Abend war ich von einer spontanen Bekanntschaft vom Tanzen zum Essen eingeladen und bekam sozusagen als Geburtstagstagsgeschenk eine App genannt, mit der man die Musiktitel von Musik, die irgendwo läuft ausfindig machen kann. Jetzt zu Weihnachten habe ich diese App tatsächlich aktiviert und habe jetzt meine Freude daran, mir Lieder, auf die ich gerne tanze, in die Wohnung zu holen.
Aus der Autorengruppe Nordhessen bin ich dann tatsächlich im restlichen Laufe des Jahres ausgestiegen wie noch aus diversen anderen Gruppen. Ich habe im Großen und Ganzen bei all den Gruppen, die ich im Laufe des Jahres verlassen habe gemerkt, dass sich meine Bedürfnisse dort nicht erfüllten, was sich trotz meiner Bemühungen nicht ändern ließ, also entschied ich mich – zum Teil schweren Herzens, – mich von ihnen zu trennen. Es waren dieses Jahr mehrere Gruppen, bestimmt fünf Stück, aus denen ich rausgegangen bin, aber es haben sich auch neue gebildet oder sind zu mir gekommen, die besser passen und meine Bedürfnisse eher erfüllen. Das ist wunderbar und eine sehr erfreuliche Neuerung und Ausrichtung in meinem Leben. Indem ich Menschen und Gruppen aus meinem Leben entlasse, die mir nicht gut tun, kommen plötzlich diejenigen in mein Leben, die mir guttun. Das ist wunderbar!



Eine Spontanlesung, die mir Freude bereitet und gutes Essen beschert hat, fand durch Christoph Vallen in Duisburg statt, der immer wieder schöne Events mit Künstlern organisiert.
In meinem Garten hatte ich eine Großbaustelle mit zwei sehr engagierten Menschen, die mir mit viel Mühe von meinem Geburtstagsgeld den durchgefaulten Boden im Bad und Flur meiner Gartenhütte in liebevoller Kleinarbeit repariert haben. Ich bin sehr dankbar, dass das jetzt durch die beiden in Ordnung gekommen ist, denn Baustellen sind nicht so ganz mein Ding.

So ganz nebenbei habe ich 2025 an die 30 Videos und an die 30 Shorts auf meinem Youtube-Kanal https://youtube.com/@silviafischer8780 veröffentlicht, so dass ich jetzt mehr als 170 Videos auf meinem Kanal habe.

Und wenn Ihr Lust habt und auch einen Jahresrückblick erstellt habt, teilt ihn gerne als Kommentar, damit auch andere daran teilhaben können und sich mit Euch vernetzen können. Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern nicht nur einen schönen Übergang in das neue Jahr sondern auch, dass 2026 ein gutes Jahr für euch und uns alle wird. P.S. Und für die Leser*innen hier auf der Webseite kommt jetzt meine Bitte, auf vagabundenblog.wordpress.com zu schauen, denn dort poste ich wesentlich öfter als hier.
