Mal wieder auf der Utopie-Konferenz

der mal zur Utopie-Konferenz vom 26.-28.8.26 an der Leuphana-Universität in Lüneburg, zu der ich schon einmal 2018 gewesen war, als sie zum ersten Mal stattfand. Tatsächlich habe ich darüber einen meiner ersten Beiträge auf meiner anotherworld.site gewidmet: Die erste Utopie-Konferenz – mein Beitrag für eine bessere Welt.

Das Auditorium der Leuphana-Universität

Da ich damals sehr enttäuscht war, dass man sich so wenig einbringen konnte, kam ich gar nicht auf die Idee, dort nochmal hinzugehen bis uns Peter Lucas, genannt Lucki in einer Videokonferenz der visionären Bewegung, einer Gruppe von Menschen, die Utopien und alternative Gesellschaftsmodelle selbst entwickelt haben,  eine Freikarte anbot. Spontan sagte ich zu. Ich erfuhr von ihm, dass er für 10,- Euro die Nacht in der Sporthalle übernachtet und meldete mich für drei Nächte an. Es war als Übernachtung für junge Menschen ausgeschrieben und nach zwei schlaflosen Nächten wusste ich auch warum: Ob ich es will oder nicht, aber als älterer Mensch hat man doch mitunter andere Bedürfnisse als auf einer Isomatte zu schlafen, und was früher funktioniert hat, haut plötzlich irgendwie nicht mehr hin… Aber die dritte Nacht lief besser. Und nun zur Konferenz an sich.

Die Eröffnung im Auditorium

Ich kam also am Tag vorher an, hatte eine Zugfahrt von nur vier Stunden und ohne Verspätung und war mit einem Kofferroller mit ein paar von meinen Büchern im Gepäck angereist. Es war alles bestens organisiert und beschrieben, wo die Sporthalle zu finden war und die Leute am Empfang waren total nett und nahmen einen freundlich in Empfang. In der Nacht war ein ebenso freundlicher Security-Mann anwesend, nur das Licht am Empfang leuchtete mir zu sehr durch die Sporthallentür und schien direkt auf meinen Schlafsack, so dass ich mir die nächste Nacht ein dunkleres Plätzchen aussuchte. Ich bin dann am ersten Kongress-Tag mit dem Kofferroller mit meinen Büchern zum Auditorium gelaufen und kam nach der Anmeldung gleich mit einem Mann von einem Stand in Kontakt, der mich einlud, meine Bücher auf einem Tisch an seinem Stand auszustellen. Was für ein Glück!

Peter Lucas und ich an unserem Bücherstand

Insgesamt war die Utopie-Konferenz für mich sehr inspirierend und motivierend. Wie gesagt mit vielen netten Leuten, Begegnungen und Gesprächen, auch mit anderen Autor*innen, sehr gut organisiert mit vegetarischem und veganem Essen zu zivilen Preisen (7,- und 11,- Euro), kostenlosem Wasser und Kaffee als auch Tee in nachhaltigen Pfandbechern – nur die Schlange war in den Pausen etwas lang… Das Programm war vielseitig, es gab nicht nur fulminante Beiträge im Auditorium von namhaften Persönlichkeiten, sondern auch Werkstätten, Ateliers, Denkräume und Funken wie ein Speedating zu unseren Projekten neben dem Highlight der langen Nacht der Utopien, zu dem auch Gäste von außerhalb eingeladen waren.

Aber wie Kongresse halt oft so sind: Einer oder eine mit einem gewissen Bekanntheitsgrad spricht, alle sitzen brav da und hören zu, die Möglichkeiten der Beteiligung sind (oft auf ein paar Fragen am Ende) begrenzt, in den Werkstätten arbeitete man den Werkstattgeber*innen zu und hatte selbst wenig davon, wahre Utopien kamen gar nicht wirklich vor…

Trotzdem bin ich insgesamt sehr dankbar, nach acht Jahren mal wieder dort gewesen zu sein und man sieht, dass ich weitergekommen bin. Diesmal hatte ich schon einen Büchertisch und war nicht nur präsent, sondern auch sichtbar damit. Und wir konnten andere auf unsere visionäre Bewegung und die Utopien der Mitglieder aufmerksam machen. Was wollen wir mehr?

Für mich war es, auch wenn ich wenig Bücher verkauft habe, ein voller Erfolg! Meine Utopien und die anderer Menschen und Initiativen auf dem Weg dorthin findet ihr auf der anotherworld.site und meine Bücher auf silvia-fischer.de/meine-buecher oder auf vagabundenblog.wordpress.com/meine-bucher.

Und hier ein paar Eindrücke:

Kai-Holger Brassel mit seinen utopischen Büchern und Silvia Fischer

Und hier kommt ein Video zum Thema Großzügigkeit, dem Thema der diesjährigen Utopie-Konferenz, das ich in Lüneburg gemacht habe: https://youtu.be/ZwZKlYF48VA?si=qJiVyTmjknzr8m8O

Und zur Utopie von Lucki Peter Lucas und seinem Buch „Utopia ist machbar“ findet ihr hier einen Artikel zu Utopia ist machbar . Mehr auf seiner Webseite Utopia ist machbar

Und wer sich mit uns von der visionären Bewegung verbinden möchte, findet uns unter dieser Seite, die sich gerade im Aufbau befindet http://wechange.de/project/visionaere-bewegung/microsite

Zuallerletzt ein herzliches Dankeschön an Enso.chat, die uns den Tisch zur Verfügung gestellt haben.

 

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