Ein neues und anderes System Update

Vielleicht hat der ein oder andere die Erstfassung meines neuen und anderen gesellschaftlichen Systems, das ich entwickelt und im April letzten Jahres veröffentlicht habe, gelesen. Ich habe es zusammen mit einer sehr engagierten Person, der ich sehr zu Dank verpflichtet bin überarbeitet und freue mich, es hiermit für alle in neues Fassung veröffentlichen zu können:

In eigener Sache

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Von wegen Impfzwang

Ein Gesetz zur Zwangsimpfung wäre ein Gesetz, das gar nicht rechtens sein kann, denn wir haben den freien Willen auf der Erde. Der freie Wille ist die Bedingung, die vom Schöpfer des Himmels und der Erde für diesen Planeten verfügt wurde und die Einhaltung dieser Bedingung ist für alle Menschen vorgegeben. Es gibt keinen einzigen Menschen auf diesem Planeten, der dieser Bedingung nicht unterstellt wäre und es gibt auch keinen einzigen Menschen, der diese Bedingung einem anderen Menschen entziehen darf.

Zur Erklärung: Nach den göttlichen Gesetzen, die auf dem Planeten Erde herrschen und an die sich jeder Erdenbürger zu halten hat, ob er dies will oder nicht, ist das „Gesetz des freien Willens“. Es gibt keine Erlaubnis, dieses Gesetz auszuhebeln. Keine Erlaubnis von Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Das ist die Bedingung, zu der wir auf der Erde leben. Und zwar alle Menschen. Kein Mensch auf diesem ganzen Planeten hat das Recht, einen anderen an der Ausübung des freien Willens zu hindern. Insofern ist ein Gesetz des Impfzwanges vom Schöpfer dieses Planeten her verboten.

Und daran ist auch nichts zu rütteln. Jegliche Forderungen gegen einen Menschen, der gegen dieses von Menschen gemachte, außerhalb der göttlichen Ordnung stehende, Recht verstößt, ist ebenfalls grobes Unrecht. Jegliche Restriktionen gegen Menschen, die ihren eigenen Körper oder den ihrer Kinder vor den negativen Folgen einer Impfung schützen wollen, sind ebenfalls nicht erlaubt, weil wir diesen freien Willen haben, der Restriktionen gegen Menschen, die ihren freien Willen ausüben nicht erlaubt. Sie müssen unter den Bedingungen, die auf der Erde herrschen das gleiche Recht haben wie Menschen, die sich anders entscheiden.

Impfpflicht ist ein Verstoß gegen diese Grundbedingung für menschliches Leben auf der Erde und wer gegen diese vorsätzlich verstößt, gehört dafür zur Rechenschaft gezogen, denn vom Schöpfer her hat er sich das Recht, für andere zu wirken, ohne sich an dieses oberste Gesetz zu halten, selbst entzogen. Er hat sich eines schweren Verstoßes schuldig gemacht.

Dass es so etwas wie Impfpflicht in der heutigen Zeit überhaupt noch gibt, ist ein Rätsel. Dass Menschen sich das Recht herausnehmen, über den menschlichen Körper anderer Menschen zu verfügen, ja alleine diese Idee ist eine vollkommene Absurdität. Und dass diejenigen auch noch Strafe zahlen sollen, die ihren Körper vor schädlichen Eingriffen schützen, grenzt an absoluten Superwahnsinn. Wir haben hier eine vollkommen falsche Welt.

Das Recht auf Unversehrtheit

Daneben gibt es noch andere Verstöße gegen weitere Menschenrechte, zum Beispiel gegen das „Recht auf Unversehrtheit“ des Menschen. Jeder Mensch hat vom Universum her das Recht auf Unversehrtheit und dieses wird durch Impfzwang grob verletzt.

Aus unserer Sicht stellt eine Impfung eine grobe vorsätzliche Körperverletzung dar. Ein Gesetz zu einer Pflicht der Impfung dient einzig und alleine dem Wohle der Pharmaindustrie und nicht dem Wohle aller. Es verstößt gegen das neue Paradigma, das jetzt Gültigkeit hat, nämlich zum Wohle aller zu handeln. Es verstößt gegen die neuen und universalen Gesetze, die jetzt auf der Erde herrschen. Alle daran beteiligten Menschen gehören aus unserer Sicht für die vorsätzliche Körperverletzung wider besseren Wissens und Gewissens zur Verantwortung gezogen.

Impfungen und ihre Inhaltsstoffe

Doch nun zu den Impfungen schlechthin. Es tut jeder Mensch gut daran, das Internet dazu zu nutzen, einmal nach den Substanzen zu recherchieren, die sich in so einer Impfung befinden und überhaupt zu beleuchten, was es damit auf sich hat. Er wird auf eine Reihe von Substanzen stoßen, die der Gesundheit nicht zuträglich sind. Stoffe, die den Körper über Gebühr negativ belasten wie zum Beispiel Aluminium oder Quecksilber.

Erstaunlicherweise nahmen die Krankheitsfälle in den meisten Ländern nämlich nach den Impfungen enorm zu. Es ist beispielsweise erwiesen, dass die Zahl der Autisten nach Einführung der Impfungen enorm zugenommen hat. Viele Menschen tragen dauerhafte Impfschäden davon und müssen den Rest ihres Lebens mit Einschränkungen leben, einige Menschen sterben an der Impfung. Schon alleine deshalb gehören Impfungen aus unserer Sicht generell abgeschafft.

Ich kenne Menschen mit Impfschäden, kenne persönlich Menschen, deren Kinder kurz nach einer Impfung verstorben sind. Fast kein Arzt würde sich selbst impfen lassen, weil er weiß, was sich in den Impfstoffen befindet. Im Grunde sind Impfungen Körperbeschädigung. Als solche müssten sie auch angesehen und im Hinblick auf die Zukunft vollkommen vom Planeten verbannt werden. In Zukunft haben Impfstoffe auf dem Planeten Erde nichts mehr verloren. Dass sie heute noch da sind, hat mit den Interessen derer zu tun, die sich daran eine goldene Nase verdienen. Denen die körperliche Unversehrtheit von Menschen egal ist, die sich nicht darum scheren – im Gegenteil. Die noch mehr Geld damit verdienen, dass sie die auf die Impfungen hin erkrankten Menschen auch noch mit Medikamenten versorgen können.

Impfungen haben in der Neuen Zeit, die schon begonnen hat, nichts mehr zu suchen und was sich da einige herausnehmen, ohne Erlaubnis „von oben“, hätte ihre Absetzung verdient. Denn sie arbeiten nicht für das Beste der Menschen, sondern für die mächtigen Interessen der Pharmaindustrie. Es wird Zeit, sich das klar zu machen und „Nein“ zu sagen. „Nein, es ist nicht in Ordnung, was ‚Ihr‘ da macht. Es ist nicht in Ordnung, was ‚Ihr‘ mit unseren Kindern und jetzt im Falle von Corona mit der gesamten Bevölkerung macht. Wir jedenfalls richten uns nicht danach, denn es ist außerhalb der göttlichen Ordnung.

Und wir warnen hiermit jeden Menschen vor dieser speziellen Corona-Schutz-Impfung, die in die DNA der Menschen eingreift und die gar nicht lange genug auf Unbedenklichkeit hin erprobt wurde.

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Utopia ist machbar

So lautet der Titel zu einer weiteren Utopie von Peter Lucas, genannt Lucki, die in Vielem ähnlich ist wie meine eigene, die Ihr unter Zukunftsvisionen in unterschiedlicher Ausführung lesen könnt. Was uns unterscheidet ist der Chip, der in dieser Vision vorkommt und mich stark an das erinnert, was hier gerade für uns Menschen geplant ist und in meiner eigenen Vision nicht zu finden ist, in die Menschen selber schauen, dass sie sich in das grosse Ganze einbringen. Aber der Rest ist es für mich Wert, hier darauf hinzuweisen, da es auf dieser Webseite ja um positive Zukunftsvisionen geht.

Hier ist die Kurzfassung des Buches „Utopia ist machbar“ – 20 Jahresplan für eine globalisierte Welt von Wohlstand, Frieden, sozialer Gerechtigkeit und individuellem Glück für alle

  1. In Utopia ist das Geld abgeschafft worden.
  1. Alle Menschen haben freien Zugang zu medizinischen Leistungen, Lebensmittel, Kleidung, Wohnung, Kommunikation, Bildung/Kultur, Mobilität  und Mitwirkung am Gemeinwesen.
  1. Dafür verpflichten  sich alle ein festgelegtes Minimum an „Arbeit“ für die Gemeinschaft zu leisten. „Arbeit“ ist in Anführungsstrichen geschrieben, da es sich hierbei um eine selbstbestimmte und frei gewählte Tätigkeit handelt.
  1. Die Lebenszeit ist das höchste Gut des Menschen. Alle Lebenszeit ist gleich wert und kostbar, unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder körperlicher und geistiger Verfassung.
  1. Alle Menschen eines Landes stellen den gleichen Mindestbetrag an Lebenszeit der Allgemeinheit zur Verfügung. Damit wird das Leistungs- und Konkurrenzprinzip aufgehoben.
  1. Alle gesellschaftlich notwendige Arbeit wird transparent gemacht und allen angeboten.
  1. Durch eine persönliche Chipkarte kann jede/r seine/ihr „Arbeits“konto auffüllen und sich bei den entsprechenden „Arbeits“angeboten einloggen oder sie anbieten und sich damit Zugang zu den gesellschaftlichen Angeboten  verschaffen.
  1. Mit der Chipkarte regiert jede/r einzelne mit. Es gibt keine Parteien oder Regierungen mehr. Auch die Warenproduktion wird mit Hilfe der Chipkarte gesteuert.
  1. Wer bei diesem System nicht mitmachen will, muss nach Notopia gehen.
  1. Die Umsetzung bzw. Verwandlung zu Utopia ist innerhalb von 20 Jahren möglich!

Das Buch steht unter http://www.utopia-ist-machbar.de zum Download bereit und freut sich über Leserinnen und Leser!

For Futures Summit

Habt Ihr schon vom For Futures Summit  jetzt an Pfingsten gehört, der diesmal online stattfindet?

Dazu anmelden und darüber mehr erfahren könnt Ihr euch direkt über die Website: https://www.m4h.network

Das jeweils aktuelle Programm bekommt Ihr HIER und das Besondere ist, dass Ihr Euch selbst auch noch mit einem selbstgewählten Format auf dem Online-Summi einbringen könnt.

Als Highlight wird am Freitagnachmittag, im Vorfeld des Summits das Wandelbündnis – Gesamtverband für den sozial-ökologischen Wandel gegründet. Wer bei dem gestreamten Event dabei sein möchte, wendet sich bitte an stream@wandelbuendnis.org, die den Link zur Teilnahme verschicken.
Und hier Originalworte des Veranstalters:
Der „For Futures Summit“
Wir möchten auf diesem Online-Offline-Summit allen Menschen und Organisationen, die auf ihre jeweilige Art und Weise den sozial-ökologischen Wandel voranbringen, die Möglichkeit geben, ihre Projekte und Ideen zu teilen und sich darüber während des Online-Summits auszutauschen und sich zu vernetzen. Gleichzeitig möchten wir das Thema sozial-ökologischer Wandel weiter in die Gesellschaft tragen. Mit Deiner Unterstützung könnte uns das gelingen.
Bis jetzt sind folgende Organisationen dabei:

Falls Du den Hinweis auf den ForFuturesSummit und die Wandelbündnis-Gründung weiterverbreiten kannst, freuen wir uns natürlich. Bei Fragen erreichst Du mich unter langer@oekoligenta.de oder Tel.: 0931-2707685 auch zu unmöglichen Tageszeiten.

Ausführlich    
Aktuell wird vielerorts und seitens verschiedenster Organisationen ein großer Online-Summit zu Pfingsten geplant und vorbereitet. Dieser soll unter dem Motto “for futures” ablaufen und allen Menschen und Organisationen, die auf ihre jeweilige Art und Weise den sozial-ökologischen Wandel voranbringen, die Möglichkeit geben, ihre Projekte und Ideen zu teilen und sich darüber während des Online-Summits auszutauschen. Es geht darum, zu zeigen, wie viele teils schon erprobte und bewährte, aber auch frische und innovative Möglichkeiten es gibt, eine bessere Welt zu erschaffen.
Ausgangspunkt für den summit ist das Makers4Humanity Lab, welches jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet (vor zwei Jahren war ich selbst mit dabei – Anm. d. Verf.) – dieses Jahr leider nicht wie geplant als großes Event in Hannover, sondern in virtueller Form im Internet und kleinen Offline-Gruppen.
In den „For Futures Summit“ integriert ist die diesjährige Jahreshauptversammlung des frekonale e.V. . Dabei wird die Zusammenführung des frekonale e.V. mit dem „Wandelbündnis“, dem Gesamtverband für den sozial-ökologischen Wandel, vollzogen werden.
Und jetzt melde ich mich wieder und freue mich, Euch dort im Online-Raum zu sehen, denn gemeinsam kreieren wir eine neue und andere Welt!

Ein neues und anderes System

Man ändert nie etwas, indem man die bestehende Realität bekämpft.
Um etwas zu ändern, baut man ein neues Modell, das das bestehende Modell überflüssig macht.“
Richard Buckminster Fuller,
Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller.

Ein neues System erblickt die Welt!

In Zeiten von Corona!

Ein neues und anderes System

Da ich selbst viele Jahre lang ausserhalb des Systems gelebt habe und damit ganz glücklich war, habe ich genug Zeit gehabt ein anderes System zu entwickeln. Doch wie sieht dieses konkret aus?

Gemeinschaftseigentum statt Privateigentum

Zuerst einmal gäbe es kein Privateigentum, sondern Gemeinschaftseigentum und zwar deshalb, weil zu viel Schindluder mit Besitz von Grund und Boden sowie Immobilien getrieben wurde.

Weil die Menschen nicht genug zu Essen anbauen konnten und deshalb vielerorts an Hunger starben. Weil Immobilienhaie Häuser aufkauften, sie herrichteten und wesentlich teurer verkauften oder vermieteten. Weil manche Menschen überhaupt keinen Wohnraum für sich zur Verfügung hatten… Die Gründe sind vielfältig. Dafür bekommt jeder Mensch das Recht auf eine für ihn geeignete Unterkunft, die seinen Bedürfnissen entspricht.

Recht eines jeden Menschen auf eine Unterkunft

Es wäre ein verbrieftes Recht eines jeden Menschen, irgendwo auf der Welt an dem Platz, an dem die Person gerne leben und wohnen möchte, einen Wohnraum für sich und seine Familie in Anspruch zu nehmen.

Ein Rat, dessen Teilnehmer*innen keine eigennützigen Interessen verfolgen, würde über die Vergabe von Wohnraum entscheiden. Im Grunde würde sich erst einmal nicht viel ändern, da davon ausgegangen werden kann, dass die Menschen an dem Ort ihrer Wahl jetzt schon leben. Wer Weiterlesen möchte über die verschiedenen Aspekte des neu zu kreierenden Systems kann dies mit der pdf-Datei

Ein neues und anderes System

tun.

Ich freue mich über Kommentare und Interessent*innen, die an diesem System teilnehmen, die Realisierung unterstützen und/oder daran mitwirken möchten.

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Gemeinschaftskompass

 

Holzhütte

Ein Seminar vom 14.-16.2.2020 im Ökodorf Sieben Linden

Von Silke Soares David

Ein lang gehegter Traum wurde auf einmal wahr: der Besuch des Ökodorfes Sieben Linden. Das Seminar „Gemeinschaftskompass“ war Grund genug dorthin zu fahren. Das Seminar leitete Eva Stützel, Gründungsmitglied des Ökodorfes, das 2017 seinen zwanzigjährigen Geburtstag feierte.

Wer zu Gast kommt wird darum gebeten, eine Taschenlampe mitzubringen und sein Handy auf dem Parkplatz auf den Flugmodus umzustellen oder auszuschalten, denn das sind zwei Regeln an diesem Ort: Es gibt keine Straßenbeleuchtung und Handys werden nur außerhalb des Geländes genutzt. Beides ist wirklich etwas Besonderes in der heutigen Zeit, aber auch recht wohltuend.

Der Gemeinschaftskompass kann gut zur Gründung eines Projektes genutzt werden und Eva Stützel bietet dazu auch mit diesem Tool Projektbegleitung  an.

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Der Gemeinschaftskompass ist sehr stark vom Dragon Dreaming inspiriert, das von den Aborigines her kommt.

Zu Beginn eines Gemeinschaftsprojekts und um Gleichgesinnte zu finden, eignet sich vom Individuum ausgehend die Frage: Was ist die Intention oder das Ziel? Denn so wie die Kultur in der Gründungsgruppe ist, bestimmt das dann das spätere Projekt. Gerade am Anfang ist es gut, Dinge nicht auszuschließen, um den Träumen Raum zu lassen. Danach können wir uns um die Struktur kümmern und die geeignete Rechtsform klären. Eva Stützel warnt allerdings eindrücklich: „Macht nie ein gemeinschaftliches Projekt im Eigentum eines der Mitglieder, denn das kann auch nach zehn Jahren noch Konflikte mit sich bringen.“

Sinnvoll ist hingegen genau hinzuschauen, wer zur Gruppe gehört und wer nicht. Der Kern einer Gruppe sind die Menschen, die verbindlich dabei sind. Man kann sie als Kerngruppe bezeichnen. Dabei ist es besser, wenn es erst eine kleine Gruppe ist, die dann einen Ort sucht. In einer grossen Gruppe fällt der Konsens schwerer.

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Eine wichtige Frage zu Anfang ist: Wie treffen wir Entscheidungen? Zum Beispiel im Konsens (bei dem in der Regel nur Entscheidungen getroffen werden, bei denen es keine Gegenstimme gibt) oder im Konsent zum Beispiel bei der Soziokratie, die uns ebenfalls als Methode zur Entscheidungsfindung ausführlicher vorgestellt wurde.Dabei wird in einem Kreis erstmal ein Thema vorgestellt und in einer Fragerunde erörtert. Dabei kommen in der Runde einer nach dem anderen mit einem Redestab zu Wort. Danach erfolgt eine Reaktionsrunde, gefolgt von zwei Konsentrunden, in denen die Meinungen und Einwände besprochen werden. Als Folge wird ein Beschlussvorschlag formuliert und wenn es keine schwerwiegenden Einwände gibt, wird der Beschluss gefasst. Der Beschluss wird dann gefeiert. Ein Verlaufsprotokoll mit Nennung der Tagesordnungspunkte, dem Inhalt und wer was tut, hat sich dabei bewährt.

Es geht also darum, die Entscheidungsstrukturen zu klären. Weiterhin ist ein gutes Informationsmanagement wichtig, damit die Informationen für alle beteiligten Menschen zugänglich sind und das Feiern, Wertschätzen und Würdigen dessen, was man erreicht hat. „Man kann nicht oft genug wertschätzen, was andere getan haben“, sagt Eva Stützel.

Um eine Gemeinschaft aufzubauen braucht man einen Blick auf all die verschiedenen Aspekte, die im Gemeinschaftskompass genannt sind: Individuen, Gemeinschaft, Intention, Struktur, Praxis, Ernte und Welt. Jede Person bringt verschiedene Stärken und Schwächen mit. Konflikte entstehen meist zwischen Leuten, die verschiedene Stärken haben. Man tut gut daran, mit Differenzen konstruktiv umzugehen. Die Haltung ist dabei das Wichtigste. Was braucht es an Haltung, damit eine Gemeinschaft gelingen kann?

Hier seien nur mal als Beispiele genannt: Der Welt als Lernende begegnen, Selbstverantwortung, Selbsterkenntnis, bewusstes Fühlen, Empathie, Respekt vor den Bedürfnissen anderer, Achtsamkeit, wertschätzender Umgang mit Fehlern und Offenheit für Feedback.

Auch eine Kernaussage, die in einem Satz das Wesentliche ausdrückt und den jeder kennt, ist bedeutsam.

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Ein Traumkreis ist eine interessante Form, um einen gemeinschaftlichen Traum zu erschaffen. Dabei werden in einer Runde nacheinander die Teilnehmer*innen nach ihren Träumen in Bezug auf das Projekt gefragt und jede Person nennt in jeder Runde eine ihrer Träume so lange bis alle Träume gesammelt sind.

Eine gute Idee ist auch, Menschen einzuladen, die vielleicht anders sind als wir, aber trotzdem dem Projekt dienen können. Zur Realisierung einer Gemeinschaft eignen sich je nach Bedürfnislage unterschiedliche Rechtsformen: der Verein, eine GmbH, eine UG, eine Genossenschaft, eine Stiftung, aber weniger eine GbR. Um die richtige Rechtsform zu finden empfiehlt es sich, kompetente Beratung dazuzuholen.

Am Abend sehen wir noch einen schönen Film über die Geschichte Sieben Lindens von 1989 – 2019. Interessant ist dabei, dass sich der Gründer mit der Konzeptidee irgendwann von der Projektgruppe verabschiedet hat. Und dass sie erst einmal an einem nicht sehr weit entfernten Ort klein angefangen haben, bevor sie das Gelände des jetzigen Ökodorfes fanden. Die Ökodorfler haben in den Ämtern Verbündete gesucht, was sich positiv auswirkte dadurch, dass es jetzt legale Bauwagenplätze gibt.

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Eva arbeitet mit Gruppen und passt sich an deren Bedürfnisse, Stärken und Schwächen an. Auf www.gemeinschaftskompass.de ist ein Fragebogen zu finden für alle, die Interesse an ihrer Unterstützung haben, die allerdings nicht kostenlos zu haben ist. Alle Seminarteilnehmer*innen waren am Ende prall gefüllt mit Eindrücken und Informationen, um ihr Gemeinschaftsprojekt in Gang zu bringen oder fortzuführen. Ich kann das Seminar jedenfalls jedem an Gemeinschaft interessierten Gründer empfehlen. Es blieb nur ein Wunsch offen: nach der einstündigen Führung durch das Ökodorf, bei dem die Fotos entstanden sind, noch mehr davon kennenzulernen.

Wo anfangen?

Es gibt ganz viele Ebenen, auf denen wir dazu aufgerufen sind, unser Verhalten zu ändern, um zukunftsweisend zu handeln und mit der Zerstörung des Planeten aufzuhören. Doch wo fangen wir an?

Ich würde mal da anfangen, wo es am wenigsten weh tut: am Luxus. An etwas, was gar nicht notwendig im wahrsten Sinne des Wortes ist, im Gegenteil – die Aufgabe dieses negativen Verhaltensmusters ist notwendig, wenn wir eine Welt aufbauen wollen, die dem Wohle aller dient.

Am einfachsten ist es, mit etwas aufzuhören, was wir nicht dringend brauchen, auf was wir schlicht und einfach verzichten können, ohne dass unser Wohlergehen davon abhängt. Mit einer Verhaltensweise aufhören, die umweltschädlich ist und deren Aufgabe sogar noch das Wohlbefinden durch andere Tätigkeiten, die als Ersatz gewählt werden steigert, das ist eine Win-Win-Situation für alle: für Mensch, Tier und Pflanze. Dabei ist ganz entscheidend, einen eventuellen Verzicht nicht als Einschränkung oder gar als Fluch zu sehen wie manche den Eindruck vermitteln, wenn nur das Wort Verzicht fällt. Nein, es geht darum, den Verzicht als Segen zu sehen. Als Segen auf dem Schritt hin in eine Befreiung von negativen Verhaltensweisen, die unserem Planeten schlicht- und einfach nicht mehr zuträglich sind.

Was ich da am allereinfachsten ansehe, um einen Anfang irgendwo zu machen, was derzeit als Klimakrise bezeichnet wird, ist die Aufgabe jeglichen Motorsports. Motorsport dient rein gar nichts ausser vielleicht einem kurz- oder mittelfristigen Hochgefühl oft einzig und alleine eines einzelnen Menschen, das keinerlei bleibende positive Wirkung auf den Körper selbst ausübt und noch dazu der Umwelt durch Lärm- und Abgasbelastung enorm schadet.

Als Motorsport ist alles gemeint, was irgendwelche Motoren benutzt, um sich ohne Absicht eines Transports von Dingen oder Menschen fortzubewegen. Auch alle Wettbewerbe in dieser Richtung sind damit gemeint. Ob es Formel 1-Rennen sind oder andere. Das alles macht in unserer heutigen Zeit keinen Sinn mehr. Denn: es geht heutzutage darum, die Erde nicht mehr als notwendig durch Abgase und Lärm zu belasten.

So bin ich persönlich auch für eine Lärmabgabe, denn Lärm ist eine extreme Art der Umweltverschmutzung, die noch nicht genügend als solche anerkannt ist. Ich bin dafür, dass jede Person, die Lärm verursacht durch irgendwelche Maschinen oder Apparate eine Lärmabgabe entrichtet und dass diejenigen Menschen, die sich durch den Lärm gestört fühlen, dafür aus diesem Fundus etwas entnehmen können. Denn Lärm ist umweltschädlich, nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Das wird einfach bisher komplett ausgeblendet.

Hier möchte ich zurückkommen auf den Motorsport. Vor allem in bergigen Gegenden ist es während der schönen Jahreszeit wegen des hohen Aufkommens an Motorradfahrern kaum auszuhalten. Im Schwarzwald zählte eine Bewohnerin eines Bergdorfes in einer Stunde 200 vorbeifahrende Motorräder. Sie selbst wurde durch den Lärm schwer krank. Wie viele andere dadurch krank wurden bleibt im Dunkeln. Die andere Tatsache ist, dass viele Motorradfahrer verunglücken und entweder sterben oder den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen. Andere Dinge werden, wenn es nur wenige Tote gibt, verboten. Warum ist das so lange erlaubt?

Obwohl es nicht nur die Menschen stört, die in diesen von Motorradfahrern stark frequentierten Gegenden wohnen, sondern auch die Tierwelt im Umfeld in Mitleidenschaft zieht. Deshalb können wir hier anfangen mit dem Aufhören. Anfangen damit, den Körper stattdessen auf natürliche Art und Weise zu bewegen, was die Gesundheit fördert und vielleicht nur einen einzigen Berg zu ersteigen oder mit dem Fahrrad zu erklimmen statt mehrere Berge mit fast unerträglichem Lärm umrundet zu haben.

Das gleiche gilt natürlich für Quadbikes. Es gibt überhaupt keinen Grund, warum diese zu fahren erlaubt sind. Keinen einzigen. Es stört nicht nur die sich in der Natur aufhaltenden Menschen, sondern auch die Tierwelt, die eigentlich unseres Schutzes bedarf. Diesen Schutz wollen wir den Wäldern hiermit gewähren, indem wir eigentlich keine Quadbikes in Wäldern mehr dulden möchten. Wir wollen das in Zukunft nicht mehr.

So geht es weiter zu Lande und zu Wasser. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand in einem Boot wohnt oder ein Segelboot hat und den Motor anstellt, um in den Hafen zu fahren. Aber rein als Motorsport ist das Bootchenfahren der Umwelt nicht sehr zuträglich. Auch Sportarten wie Wasserski gehören zu den Dingen, die wir zum Wohle des Planeten lieber aufhören sollten.

Was grenzwertig und noch okay ist, sind solche Freizeitsportarten, bei denen nur für kurze Zeit ein Motor benutzt wird, um dann von der gewonnenen Höhe zu profitieren wie Paragliding, Motorsegler, Gleitschirmspringen… Dagegen ist nichts einzuwenden.


 [RL1]Anmerkung eines Lesers: Paragliding und Gleitschirmfliegen ist dasselbe. Manche Paraglieder starten ohne jeden Motor am Hang, manche werden motorisch hochgezogen wie die Segelflieger. Motorsegler segeln nur zwischendurch und stellen, wenn sie’s brauchen, den Motor an.

Akademie solidarische Ökonomie

Warum wir eine andere Welt wollen und wie sie aussehen könnte ist nicht nur unser Thema, sondern auch das der Akademie Solidarische Ökonomie. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, ganz ähnlich wie wir auch, ein Modell lebensdienlicher Ökonomie zu entwickeln und zur Diskussion anzubieten. Es geht dabei um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, welche gelingende Beziehungen zwischen Menschen sowie zwischen Menschheit und Natur ermöglichen. Denn nur dann ist ein Gesellschaftssystem zukunftsfähig. Die 1.000 Exemplare der Broschüre „Unterwegs in die Zukunft“waren nach zwei Jahren vergriffen. Jetzt hat die Akademie eine zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage zum Abruf als 40-seitiges pdf-Dokument bereitgestellt. Es deckt sich in einigem mit unseren Visionen, ist vor allem sehr viel ausführlicher, in anderem ist es nicht ganz so an die Wurzel gehend, um nicht zu sagen radikal, aber in jedem Falle unbedingt lesens- und unterstützenswert vor allem, weil es sich mit dem Thema Zukunft sehr intensiv befasst.

Darüberhinaus gibt es die Ausstellung „Eine Solidarische Welt gestalten“, die von der Akademie Solidarische Ökonomie und Studierenden aus Lüneburg und Bayreuth entworfen wurde.

Erst wenn…

erst wenn alles Papier recycelt und fast nur noch Umweltschutzpapier benutzt wird,

erst wenn jedes Plastikteil biologisch abbaubar ist,

erst wenn jedes Verkehrsmittel mit nachwachsenden Rohstoffen fahrbar,

erst wenn jede Energie, die verbraucht wird, erneuerbar,

erst wenn bei jedem Teil, das produziert wird, seine ökologischen und sozialen Kosten seinem Nutzen gegenübergestellt wird,

erst wenn jegliche Chemie, die nicht zwingend notwendig ist, vom Erdboden verschwunden ist,

erst wenn alle unsere Felder biologisch bestellt werden,

erst wenn alle Tiere frei und ohne zu fürchten gegessen oder in Tierversuchen missbraucht zu werden leben,

erst wenn alle Abwässer biologisch gereinigt,

erst wenn unsere Häuser mit baubiologischen Stoffen gebaut,

erst wenn Konflikte durch friedvolle Gespräche ersetzt,

erst wenn unser gesamter Müll recycelt, der Biomüll Mutter Natur wieder zugeführt,

erst wenn alle Menschen einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit erhalten ohne ausgebeutet zu werden,

erst wenn die natürliche Schöpfung insgesamt geschützt und ihr unsere notwendigen Bedürfnisse mitgeteilt werden, bevor wir etwas an ihr ändern,

erst wenn Kooperation der Konkurrenz gewichen,

erst dann sind wir Menschen es wirklich wert, auf diesem Planeten zu leben.

Gedicht von 2006

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