Was ist Wandel?

Es gibt heute eine Wandelbewegung, es gibt die Pioniere des Wandels, Wandel-Lokale, doch was ist mit diesem „Wandel“ eigentlich gemeint?

Auch der Schwächste wird gesehen und gehört

Ich glaube, jeder versteht darunter etwas anderes. Ich möchte hier einmal deutlich machen, was ich darunter verstehe. Ich verstehe unter Wandel, dass sich etwas wandelt. Dass wir nicht so bleiben wie wir sind. Und das vor allen Dingen in der Begegnung mit anderen. Dass sich durch die Begegnung mit anderen irgendwas in uns verändert, manche sagen transformiert. Wandel kann dabei in vielfältiger Hinsicht geschehen. Er kann alle Bereiche betreffen. Er ist eigentlich grundlegend. So ist es für mich ein Zeichen des Wandels, wenn sich nicht mehr derjenige durchsetzt, der am lautesten schreien oder sich am besten durchsetzen kann, sondern dass alle gehört werden. Alle bis ins kleinste Glied hinein und bis zum Schwächsten hin. Und dass gerade der Schwächste unter allen ganz besonders gehört wird. Dass seine Meinung nicht untern Tisch fällt. Manche nennen das Soziokratie, dieses Verfahren, einen nach dem anderen nach seiner Position zu fragen; es gibt dann noch andere Verfahren. Aber darum geht es gar nicht. Es geht einfach um etwas Grundlegendes, nämlich, dass sichergestellt wird, dass jeder einzelne gehört wird. Das ist grundsätzlich für mich etwas ganz Neues, das zum Wandel gehört, was Wandel bedeutet. Das heißt auch, dass alle eingeschlossen sind. Man sagt auch Inklusion statt Exklusion, was Ausgeschlossensein bedeutet. Das beinhaltet eine Wertschätzung den Menschen gegenüber, die hier und da Einschränkungen haben, aber diese Einschränkungen als „Gaben“ verstanden werden, die sogenannte „Normale“ (bzw. sich als normal ansehende Menschen) nicht haben – und gerade diese besonderen Schätze zu würdigen. Und zu nutzen. Zum Wohle aller. Das ist für mich Wandel.

Erst der andere Blick macht vollständig

Auch gehört für mich zum Wandel, bestimmte Dinge aus verschiedenen Standpunkten zu sehen. Das ist mit dem oben Stehenden verknüpft. Also dass ein Mensch nicht obwohl, sondern weil er einen anderen Standpunkt hat, gehört wird, einen anderen Blick auf die Sache. Und dass nur dadurch, dass alle gehört werden und der Berg von allen Seiten betrachtet wird, ein Gesamtbild entstehen kann. Das ist für mich auch wesentlich am Wandel: eine Frage aus verschiedenen Blickwinkeln und nicht nur einem zu beleuchten. Dann wird sich nicht die stärkste Fraktion – wie das in der Politik ist –durchsetzen; vielmehr schauen alle gemeinsam, was das Beste für alle ist. Und nicht nur für einige wenige Beteiligte. Eine solche Entscheidung ist dann zwangsläufig das Beste für alle. Und eine, die alle oder möglichst alle mittragen können.

Das Verbindende macht uns stark – und umgekehrt

Wir lassen uns also nicht mehr unterteilen in verschiedene Fraktionen, Farben oder sonst etwas und schauen nach dem Trennenden, Teilenden, sondern ganz im Gegenteil: Wir lassen uns nicht teilen. Wir bleiben zusammen und schauen gemeinsam auf das Ziel, das wir alle haben und wie wir das zusammen am besten erreichen. Wir schauen dabei auf das Verbindende. Was verbindet uns?

Das, was uns trennt, lassen wir ganz bewusst außen vor, denn wir wissen: Es ist nicht zielführend. Wandel bedeutet für mich auch, dass jeder Mensch so angenommen wird, so sein darf, wie er ist; dass er nichts vorspielen braucht. Mit all seinen Befindlichkeiten. Dass er da sein kann, wenn es ihm besser geht oder auch da sein kann, wenn es ihm schlechter geht und er deshalb nicht vollkommen funktionieren muss, als würde es ihm gut gehen. Dass man auch dann teilnehmen kann und als Mensch gewürdigt wird, wenn man nicht hundert Prozent in Topform ist.

Ich meine damit besonders diejenigen, die in unserer Gesellschaft als behindert angesehen werden. Die Menschen, die Einschränkungen haben und deshalb anders funktionieren als „normale“ Menschen und dass gerade auch ihre Stimme gehört wird.

Geschützt und beschützt fühlen macht frei

Ein anderer wichtiger Aspekt des „Wandels“ ist für mich, mit dem Herzen zu sehen, mit dem Herzen zu fühlen und mit dem Herzen bei der Sache zu sein. Vor allem, wenn wir Entscheidungen zum Wohle aller treffen wollen, dann ist unser Herz ganz besonders gefragt.

„Wandel“ verstehe ich auch einen Raum, in dem wir uns gemeinsam begegnen, in dem wir uns ge- und beschützt fühlen und der frei ist von Angriffen gegeneinander. Und sollte es doch einmal dazu kommen, dass man dann darüber reden kann, dass das für einen nicht so ganz in Ordnung war. Und dass Konflikte auf friedliche Art und Weise ausgetragen werden, in der Atmosphäre eines wohlwollenden Miteinanders. Denn es geht um Kooperation statt um Konkurrenz. Dazu gehört, dass wir uns um Verständnis füreinander bemühen und uns in den anderen hineinversetzen.

Was ist dir besonders wichtig?

Ein anderer wichtiger Aspekt des „Wandels“ ist, dass wir unsere Bedürfnisse äußern können und uns auch so verhalten. Dass wir einander mitteilen, was uns besonderes wichtig ist und warum, und dass wir einander dabei helfen, dass unsere Bedürfnisse in irgendeiner Weise befriedigt werden. Das ist für mich ein ganz wesentlicher Aspekt des Wandels. Dass wir an einer Instanz in uns arbeiten, die sagt: Ja, ich möchte den anderen verstehen, ja; ich möchte seine Bedürfnisse kennenlernen, ja, ich stehe diesen Menschen wohlwollend gegenüber und ja, was kann ich dazu beitragen, ihm zu helfen, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden.“ Wir sind nämlich eine große Weltgemeinschaft von Menschen.

Früher wurden die einen und die anderen ausgelagert. Die Kinder kamen in den Kindergarten, dann kamen sie auf die Schule, dann zur Arbeit, dann hatten sie eine Zeit lang Rente, dann kamen sie ins Altersheim. Und wer behindert war, der kam in eine Behindertenwerkstätte und in ein Behindertenwohnheim. Unter dem Aspekt des Wandels hieße das zu fragen: Was sind die jeweiligen, tiefsten Bedürfnisse? Was würde dem jeweiligen Entwicklungsstadium oder Alter wirklich entsprechen? Und zwar nach deren Meinung und nicht der der anderen. Uns mit ihnen gemeinsam an einen Tisch setzen, uns unterhalten und danach gemeinsam entscheiden, was am besten zu tun ist. Und das kann alle Bereiche betreffen. Alle alle Bereiche.

Und nur dadurch, das glaube ich, entsteht eine ganz andere, bessere Welt.

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Was alles nicht in Ordnung ist in diesem Lande

Teil 1

Eines der großen Dinge, die nicht in Ordnung sind in diesem Lande, ist das Verbot der kostenlosen Rechtsberatung. Wir haben ein System der Demokratie mit Gewaltenteilung in Legislative, Judikative und Exekutive mit dem Anspruch der Gleichbehandlung aller vor dem Gesetz. Die existiert aber nur theoretisch. In der Praxis wurde sie jedoch durch das Verbot der kostenlosen Rechtsberatung ausgehebelt. Diesem Missstand versucht man beizukommen, indem Rechtsberatung für Menschen mit geringem Einkommen, die im Sozialsystem in irgendeiner Weise Unterstützung erhalten, auf Antrag hin gewährt wird. Ich weiß jedoch von mir nahestehenden Menschen, dass diesen ihr Antrag in ich weiß nicht wie vielen Fällen einfach abgelehnt wurde. Da ist also absolut etwas nicht in Ordnung in diesem Lande.
Es ist bekannt, dass meist derjenige einen Prozess gewinnt, der sich den besten Anwalt leisten kann. Das ist nicht neu. Aber dass armen Menschen ganz beliebig der Zugang zur Rechtsberatung verweigert wird, ist absolut nicht in Ordnung.
In unserem Nachbarland Frankreich ist das anders. Da gibt es an den Gerichtshöfen Stellen, an denen kostenlose Rechtsberatung zu festgelegten Terminen an den Gerichten selbst oder an anderen Orten stattfindet. Das ist in Ordnung. Das ist so wie es sein sollte. Warum ist das in Deutschland nicht so? Warum ist in Deutschland so vieles nicht in Ordnung?
Normal gehören alle diese Menschen entschädigt, die durch fehlende kostenlose Rechtsberatung, die eigentlich in einem Rechtsstaat normal sein sollte, einen Schaden davontrugen, weil sie ihre Rechte aus finanziellen Gründen nicht geltend machen konnten. Das wären Recht und Gerechtigkeit.

Als nächstes möchte ich auf ein anderes ganz großes Thema hinweisen, das der Krankenkassen. Und zwar auf die unglaubliche Ungerechtigkeit in Deutschland, dass sich Menschen, die ein geringes oder gar kein Einkommen haben, sich zum Mindestbeitrag von derzeit etwa 180 Euro pro Monat versichern müssen. Und danach noch, wenn sie diese Summe nicht berappen können (denn wie soll ein Mensch mit einem minimalen Einkommen so viel aufbringen?) die monatlichen Beiträge bis zu vier Jahren nachträglich zurückgefordert werden, auch wenn die Krankenkasse-Leistungen gar nicht in Anspruch genommen wurden (!).
Das ist eine Ungerechtigkeit, die ihresgleichen sucht. Für eine Leistung Geld zu verlangen, die gar nicht erbracht wurde, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Und das Unrecht auch noch den Bewohnern eines Landes gesetzlich aufzuzwingen und den Krankenkassen das Recht zu geben, diese Gelder einzutreiben, das ist vollkommener Irrsinn. Man kann und darf einem Menschen, der kein (oder nur ein geringes) Einkommen hat, nichts nehmen. Das ist vor dem Schöpfer des Himmels und der Erde verboten. Über dieses Verbot wird sich hierzulande hinweggesetzt.
Auch den Krankenkassen das Recht zu geben, den Höchstsatz zu verlangen, wenn kein Einkommensnachweis erbracht wird, ist alles andere als in Ordnung. Ja, ganz im Gegenteil. Es ist Unrecht. Das Gegenteil wäre richtig: nämlich einen Menschen so lange mit einem Mindestsatz – und der hätte 0 Euro zu sein – einzustufen, bis klar ist, dass sein Einkommen höher ist.
In Frankreich ist das anders. Derjenige, der kein Einkommen hat, hat das Recht auf eine kostenlose Krankenversicherung. So wie es sich gehört.
Wir haben in Deutschland eine umgekehrte Welt. Ein ungutes System. Und keiner traut sich, etwas dagegen zu sagen.
Richtig wäre, wenn die Krankenkassen all jenen die Gelder zurückzahlen würden, die sie unversicherten Menschen abgenommen haben – und zwar auf Heller und Pfennig. Es ist nicht rechtens, Geld für eine nicht erbrachte Leistung zu verlangen. Die Versicherungspflicht ist sowieso auch noch ein ganzes Kapitel für sich, denn auch sie ist nach dem freien Willen, der auf der Erde herrscht, nicht in Ordnung. Wir sind von Geburt an freie Menschen und als solchen obliegt uns die Entscheidung, ob wir uns krankenversichern wollen oder nicht – in einem System nebenbeibemerkt, das alles, was wirklich heilt, sowieso nicht bezahlt. Den freien Willen auszuhebeln durch irgendwelche Gesetze ist auch vor dem Schöpfer des Himmels und der Erde nicht ganz rechtens. Tut mir leid, das sagen zu müssen, auch wenn das mit der Krankenversicherung für jeden noch so gut gemeint ist.
Ich bin sowieso nicht für ein Versicherungssystem, da die Versicherungen zu Wirtschaftsunternehmen ausgewuchert sind und wirtschaftliche Interessen vertreten, statt für die Gesundheit der Menschen zu sorgen. Unser Gesundheitssystem ist einfach nur eine Geldmaschinerie, die von der Krankheit der Menschen profitiert. Die teuren Geräte müssen bezahlt werden und deshalb die Menschen durch die Geräte geschleust, was die Preise des gesamten Gesundheitssystems in die Höhe treibt, obwohl es früher auch ohne ging. Und obwohl es den Körper oft noch zusätzlich belastet (siehe Röntgenstrahlung, die den Körper noch zusätzlich übersäuert, was die Ursache vieler Krankheiten ist).

Doch über Krankheitsursachen wollen wir ja gar nicht erst reden, denn sie würden ja das gesamte System zu Fall bringen. Wenn die Menschen wüssten, warum sie krank sind, bräuchten sie ja keinen Arzt mehr und keine teure Gerätemedizin …
Ich bin eher dafür, dass der Staat im Krankheitsfalle für die Menschen aufkommt wie das zum Beispiel in Neuseeland der Fall ist. Zunächst sollten Naturheilmittel eingesetzt und erst, wenn dies nicht hilft, die Schulmedizin zu Rate gezogen werden. Dies, weil die Krankheitserreger bekanntermaßen gegen Antibiotika resistent werden und wir deshalb immer neue Antibiotika brauchen. Weil diese dann durch die Ausscheidungen der Menschen und Tiere wieder in unserem Wasser landen, das dadurch verunreinigt wird. Es ist eigentlich unsere Aufgabe als Menschen, unnötige Verunreinigungen in Zukunft zu vermeiden.

16-Punkte-Programm für den sozial-ökologischen Umbau — Ökoligenta

Ein Reblog von Ökoligenta mit einem überarbeiteten Buchtitel einer zukunftsfähigen Welt:

In seinem Buch „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen“ bewegt Fabian Scheidler die These: Nach 500 Jahren Expansion ist die kapitalistische Megamaschine in die tiefste Krise ihrer Geschichte geraten. Wir bewegen uns in eine chaotische Übergangsphase hinein, die einige Jahrzehnte andauern kann und deren Ausgang vollkommen offen ist. Während die alten Ordnungen brüchig werden, entflammt…

über 16-Punkte-Programm für den sozial-ökologischen Umbau — Ökoligenta

Akademie solidarische Ökonomie

Warum wir eine andere Welt wollen und wie sie aussehen könnte ist nicht nur unser Thema, sondern auch das der Akademie Solidarische Ökonomie. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, ganz ähnlich wie wir auch, ein Modell lebensdienlicher Ökonomie zu entwickeln und zur Diskussion anzubieten. Es geht dabei um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, welche gelingende Beziehungen zwischen Menschen sowie zwischen Menschheit und Natur ermöglichen. Denn nur dann ist ein Gesellschaftssystem zukunftsfähig. Die 1.000 Exemplare der Broschüre „Unterwegs in die Zukunft“waren nach zwei Jahren vergriffen. Jetzt hat die Akademie eine zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage zum Abruf als 40-seitiges pdf-Dokument bereitgestellt. Es deckt sich in einigem mit unseren Visionen, ist vor allem sehr viel ausführlicher, in anderem ist es nicht ganz so an die Wurzel gehend, um nicht zu sagen radikal, aber in jedem Falle unbedingt lesens- und unterstützenswert vor allem, weil es sich mit dem Thema Zukunft sehr intensiv befasst.

Darüberhinaus gibt es die Ausstellung „Eine Solidarische Welt gestalten“, die von der Akademie Solidarische Ökonomie und Studierenden aus Lüneburg und Bayreuth entworfen wurde.

Erst wenn…

erst wenn alles Papier recycelt und fast nur noch Umweltschutzpapier benutzt wird,

erst wenn jedes Plastikteil biologisch abbaubar ist,

erst wenn jedes Verkehrsmittel mit nachwachsenden Rohstoffen fahrbar,

erst wenn jede Energie, die verbraucht wird, erneuerbar,

erst wenn bei jedem Teil, das produziert wird, seine ökologischen und sozialen Kosten seinem Nutzen gegenübergestellt wird,

erst wenn jegliche Chemie, die nicht zwingend notwendig ist, vom Erdboden verschwunden ist,

erst wenn alle unsere Felder biologisch bestellt werden,

erst wenn alle Tiere frei und ohne zu fürchten gegessen oder in Tierversuchen missbraucht zu werden leben,

erst wenn alle Abwässer biologisch gereinigt,

erst wenn unsere Häuser mit baubiologischen Stoffen gebaut,

erst wenn Konflikte durch friedvolle Gespräche ersetzt,

erst wenn unser gesamter Müll recycelt, der Biomüll Mutter Natur wieder zugeführt,

erst wenn alle Menschen einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit erhalten ohne ausgebeutet zu werden,

erst wenn die natürliche Schöpfung insgesamt geschützt und ihr unsere notwendigen Bedürfnisse mitgeteilt werden, bevor wir etwas an ihr ändern,

erst wenn Kooperation der Konkurrenz gewichen,

erst dann sind wir Menschen es wirklich wert, auf diesem Planeten zu leben.

Gedicht von 2006

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Open Government

Erst vor einigen Tagen habe ich von Open Government erfahren, einer Form, in der Menschen aus der Zivilgesellschaft sich unter anderem durch Projektbeiträge an der Regierung beteiligen können. Bis zum Freitag, den 26. Apil 2019 können konkrete Projektvorschläge eingereicht werden. Das ist zwar ziemlich kurzfristig, aber falls jemand schon Projekte im Kopf beziehungsweise in petto hat, ist das vielleicht die Gelegenheit, diese bei Open Government jetzt einzureichen und ihre Umsetzung voranzubringen. Die Ideen mit Projektcharakter sollten ambitioniert sein, sprich Vorbildcharakter haben, etwas Neues sein und ein Ziel vor Augen haben, mit dem man/frau glänzen kann. Sie sollten wirklich etwas mit Open Government zu tun haben, messbar und innerhalb von zwei Jahren umsetzbar sein, da der Nationale Aktionsplan immer für zwei Jahre läuft.

Der Ablauf ist  unter open-government-deutschland.de/opengov-de/mitmachen nachzulesen. Von diesem Artikel aus wird die Leserin/der Leser auf ogpde.yrpri.org geführt, wo nach Erstellung eines Nutzerkonto Vorschläge für den Nationalen Aktionsplan eingereicht werden können. Hintergrundinformation über das Bürgerbeteiligungsverfahren Open Government, über seine Geschichte und Ausführung ist recht ausführlich bei Wikipedia beschrieben.

Über diese Deadline hinaus ist es ebenso möglich, sich über Open Government  einzubringen. Dazu können individuelle Anfragen mit konkreten Anliegen oder Vorschlägen per e-mail eingereicht werden und die einreichende Person erhält dann genauere Instruktionen und Hinweise wie sie damit weiter verfahren kann.

Darüberhinaus gibt es ein zivilgesellschaftliches Netzwerk, in dem sich einige Vereine und Stiftungen zusammen geschlossen haben. Auch dort kann man sich für Open Government einsetzen und zwar unter www.opengovpartnership.de

„Neues Miteinander leben – aber wie?“

Diesmal möchte ich einen Gastbeitrag von Dr. Ekkart Johannes Moerschner veröffentlichen, der zur Zeit in Paraguay lebt und dessen Zukunftsvisionen sich im Wesentlichen mit den bisher auf anotherworld.site veröffentlichten decken. Sie wurden auf wirsindeins.org veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen und Sich-Hineinversetzen in die Welt der Zukunft!

Reihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner

Prolog (2012)     Teil 1     Teil 2     Teil 3  

Die Artikelreihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“ vom Sommer 2018 war für mich der Versuch eines „Mitmach-Formats“ zur Entwicklung gemeinsamer Vorstellungen, Ziele, Anliegen, Perspektiven. Und zum schriftlichen Austausch darüber.

Anfang September 2018 versprach ich am Ende von Teil 3 der Beitragsreihe, noch etwas zu meiner persönlichen Bilderwelt zu schreiben; wie ich sie sehe, die „Neue Zeit“; über ihre Qualitäten und die Ausdrucksweisen des „Neuen Miteinanders“.
Dieses Versprechen löse ich hiermit ein.

In der Zwischenzeit habe ich Vieles studiert, auch zu anderen Themen geschrieben, wie zur Technologie-Entwicklung, zu KI, zur Entscheidung zwischen „I-Tech“ und „High-Tech“ und auch zur Frage, welche Funktion das Geld und die Finanzsysteme in unserer Gesellschaft m.E. WIRKLICH haben (s. Anhang des Dokuments). Damit habe ich für mich äußerst wichtige weitere Erkenntnisse und Bausteine gesammelt und formuliert, gerade auch im Hinblick auf „Neues Miteinander“ und auf die dabei (noch) bestehenden Hemmnisse. Sie sind hier mit eingearbeitet, jedenfalls zum Teil.

Es ging mir darum, diese Elemente und Felder, aus denen sich das Neue nun materialisieren kann, präzise und sauber zunächst zu erkennen, zu beschreiben, damit zu erstellen, zu formen. Die Grundlagen und Prinzipien zu erkennen, aus der Einheits-Ebene des unbegrenzten Ursprungs (wir nennen das z.B. „Göttlichkeit“) in die „Potenzialebene“ für die materielle Realität quasi zu verdichten; nennen wir es – nach GOR Rassadin – hilfsweise den „Hyperraum“.
Um schließlich materielle Schöpfung des Neuen zu ermöglichen.
Um diese wichtige Transformation mit zu gestalten.
VIELE haben daran mitgewirkt!
Nun kann ich berichten:

Es ist vollbracht!
ES IST FERTIG!!!
Und es ist WUNDERBAR!

Ab Sofort können ALLE auf diese Felder zugreifen. Die materielle Aufbauarbeit, also die ganz „praktische Transformation“ hat begonnen – und es wird rasch gehen, und leicht sein, eine neue „Normalität“ zu gestalten – OHNE NORMEN natürlich.

Lasst Euch also berühren – von dem DAZWISCHEN, dem UNAUSGESPROCHENEN!

Erneut ermuntere ich Alle, die dazu Hinweise, Fragen oder ergänzende Rückmeldungen haben, sie hier in Kommentaren zu äußern, oder aber mit mir direkten Kontakt aufzunehmen. Am Ende des Dokuments finden sich alle erforderlichen Angaben.

 

Bilder der Neuen Zeit – neue Bewusstseinsfelder

Der Gesamttext mit Teil 4 ist HIER
als pdf‑ und als bearbeitbares Word-Dokument herunter ladbar.

Themen-Überblick

Einleitung. 5
2.1.       Was passiert derzeit?. 5
2.2.       Noch ein Stück „erweiterte Realität“ aus meiner Perspektive. 6
2.3.       Den Sinn des Lebens neu (er-)fassen. 7

Die „Neue Zeit“ – und ihre Qualitäten. 10

3.1.   Menschenbild, Weltbild, Lebensweise, „Strukturen“. 11
3.1.1. ANMERKUNG zu Trauma und seiner Funktion. 12
3.2.    Gesellschaftsformen, Sozialformen und Siedlungsweise. 13
3.3.    Organisationsform, Entscheidungsprozesse und Kommunikation. 15
3.3.1.  Kommunikation ist sehr viel mehr, als der Austausch von Worten. 15
3.3.2.  Organisation, Verantwortung und Entscheidungen. 16
3.4.     Grundbedürfnisse, Existenzgrundlagen und Existenzsicherung. 17
3.4.1.  Ein natürlicher Prozess des „Werdens, Gedeihens und Vergehens“. 17
3.4.2.  „Grundbedürfnisse“ Ernährung, Wasser. 18
3.4.3.  „Grundbedürfnisse“ Behausungen, Schutz, Wärme. 19
3.4.4.  „Grundbedürfnis“ Zugehörigkeit. 20
3.4.5.  Die „Grundbedürfnisse“ sind also abgeschafft – „Zufall“ als Lebensprinzip?!. 20
3.5.    WERT und SCHÄTZUNG, Zugehörigkeit, Bedingungslosigkeit und Annahme. 21
3.6.    Eigentum, Finanzen, Verteilung, Wirtschaft, Tausch, Handel….. 22
3.7.    Technologie-Einsatz, Technologie-Entwicklung und (technische) Energie. 23
3.7.1. Maschinen. 23
3.7.2. Technische Energie, Freie Energie und Bewusstsein. 24
3.7.3. „High-Tech“ oder „I-Tech“ – das “Internet der Dinge” und Bewusstsein. 25
3.7.4. Sehen wir derzeit ein Virusprogramm in der materiellen Welt?. 26
3.8.    ARBEIT – war gestern. Ein möglicher Tagesablauf. 28
3.9.    Lernen, Kinder“erziehung“, (Aus-)bildung, Wissenschaft und Forschung. 29
3.10.  Krankheit, Trauma, Heilung, Gesundheit. 30

Zusammenfassung der „Neuen Zeit“. 32

4.1.1. Kontakt zu mir. 33
4.1.2. DANK. 33

Sonderkapitel 1: Soziokratie statt Hierarchie – ein Evolutions- und Heilungsraum?. 34

Über Johannes Anunad

Lebensforscher und versierter Lösungsfinder, Baujahr 1966, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (ausgebildeter Öko-Landwirt, Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, Experte für (Freie) Energie-Technologien, für Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (UM und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung…). Arbeit zum reinen Gelderwerb ist keine Option mehr für mich – bereits seit 2013. Mein SEIN kann Niemand bewerten/bezahlen. Ich benutze Geld seitdem eher als Anzeiger und Ausdrucksmittel, ich „spiele“ damit. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, wo ich eine Aufgabe für mich erkenne, einen Impuls bekomme, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich „Neues Miteinander“ aussehen und gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, also die Erweiterung meines Bewusstseins, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Die Bereitschaft zum inneren Wachstum und als Ansatzpunkt dafür die Heilung der eigenen Traumatisierungen. Damit bewegen wir uns aus dem geltenden BeWERTungsparadigma hinein in ein wertSCHÄTZENDES Miteinander, das vom natürlichen Ausdruck unseres SELBST angetrieben wird. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert – in Theorie und VOR ALLEM auch ganz praktisch, u.a. in unterschiedlichen Gemeinschafts-Projekten. Für dieses Wandel-Experiment will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen – irgendwo in der Welt, wo es lebenswert ist – vlt. gelingt das ja hier in Paraguay…

Auf der Suche nach dem höchsten Glück

Vor einem Jahr habe ich an einem Literaturwettbewerb zum Thema „unterwegs sein“ teilgenommen ohne irgendetwas gewonnen zu haben, aber ich möchte jetzt an dieser Stelle den Beitrag für Euch, meine lieben Leser*innen veröffentlichen. Wer mich schon lange kennt, wird vielleicht einiges wiederfinden, das er oder sie schon einmal gelesen hat, aber trotzdem wünsche ich viel Spaß beim Lesen. Ansonsten schreibe ich derzeit mehr auf anotherworld.site, wo alle Leser*innen herzlich eingeladen sind, sich umzuschauen und den dortigen Blog zu abonnieren, liken und kommentieren…

Amélie hatte ihre Leidenschaft zu ihrem Leben gemacht. Das Unterwegssein. Das Reisen. Sie hatte sich nie Zuhause gefühlt, da wo sie aufgewachsen war. Wollte immer weg. Schon immer. Und fuhr auch immer weg, wenn sie nur konnte. Bis ihr Leben sie ganz ins Ausland führte. Auf andere Kontinente und dann irgendwann wieder zurück nach Europa. Die letzten Jahre vor allem nach Frankreich. In das – für sie – gelobte Land. Das, weil sie dort leben konnte wie sie wollte und das war für sie das Wichtigste überhaupt.

„Un vrai voyageur ne sait jamais où il va“ – „Ein wahrer Reisender weiß nie wohin er reist“ – lautet ein arabisches Sprichwort. Das traf auch auf Amélie zu. Sie wusste nie wirklich wohin sie reiste; sie hatte nur eine Ahnung. Denn sie ließ sich führen auf ihrem Weg. Das heißt, meist wusste sie nur mehr oder weniger wohin sie wollte  und dann kam alles anders. Pläne machte sie deshalb schon lange nicht mehr. Denn wenn sie ausnahmsweise  mal welche machte, dann wurde sowieso alles kunterbunt durcheinandergeworfen. Deshalb hatte sie das Pläneschmieden schon lange aufgegeben. Sie lebte einfach.

Und ganz besonders, wenn sie mit ihrem Rucksack an der Straße stand, um zu trampen. Das war immer ein ganz besonderer Augenblick. Das Gefühl des höchsten Glücks. So hielten fast immer nette Menschen an, wenn sie trampte. Menschen, mit denen sie sich sofort verstand. Denen sie etwas zu sagen hatte und die ihr etwas zu sagen hatten. Die sie verstanden, auch wenn sie in einer vollkommen anderen Lebenswirklichkeit lebten. Und so war es für Amélie eine Chance, von ihrem Leben zu erzählen. Ihrem Leben fast ohne Geld. Denn seit vielen Jahren lebte sie mit so wenig Geld wie möglich. Das war ihre Besonderheit. Und sie hatte darin schon eine  gewisse Perfektion erreicht. Zum Beispiel, Menschen zu treffen, die sie bei sich einluden. So war sie eigentlich  immer eingeladen. Wenn die Menschen sie mit ihrem Rucksack herumziehen sahen, fragten sie: „Wo schläfst du heute Abend?“ Und Sie antwortete: „Ich weiß nicht.“ Und dann kam: „Du kannst bei mir schlafen.“

Dann half sie am Abend  mit und am nächsten Morgen wurde sie meistens eingeladen, länger zu bleiben. Da war sie glücklich. Es war jedes Mal wie ein Geschenk, das aus dem Nichts kam. Sie hatte wieder einen lieben Menschen gefunden, der sie eingeladen hatte. Noch dazu hatten sie einen herrlichen Austausch, der ihrer beiden Herzen zum Hüpfen brachte. Der für sie beide herzerwärmend war. Erheiternd. Eine Verbindung schaffend. Denn irgendwie waren sie alle auf dem Weg.

Und da tat es auch den anderen gut, einen Menschen wie  Amélie zu treffen, die mit leichtem Gepäck reiste. Die fast nichts brauchte zum Leben. Und mit allem glücklich war.  Deshalb liebte sie auch ihr Leben. Sie hatte nämlich entdeckt, dass man umso glücklicher ist, je weniger man besitzt. Am glücklichsten war man ganz ohne Geld. Ja, wirklich. Diese Erfahrung hatte Amélie gemacht. Sie hatte nämlich ein Jahr lang ganz ohne Geld gelebt. Und das war das glücklichste Jahr ihres Lebens. Denn sie hatte alles, was sie brauchte umsonst bekommen, noch dazu ohne danach zu frag en. Ja umgekehrt: die Menschen hatten sie gefragt, was sie denn brauchte.  Das war für sie alles so phantastisch gewesen, dass sie ihr Leben gar nicht ändern wollte.

Kleidung fand sie Zuhauf, zu Essen auch und wenn sie die Möglichkeit hatte, die Kleidung irgendwo zu lagern, bot sie diese auf dem nächsten Flohmarkt mit den Worten „alles umsonst“ an. Das brachte nämlich viel mehr, als sie zu verkaufen. Die Leute freuten sich, denn sie konnten freiwillig geben, was sie wollten. Von Herzen. Die meisten gaben für ein Kleidungsstück einen Euro. Amélie vertrat damit ein Stück Gratiskultur. Und lernte wiederum nette  Menschen  kennen, da wo sie gerade war. Bis sie immer mehr Ärger mit den Flohmarktbetreibern bekam. Weil die Leute früh aufgestanden waren, um einen guten Platz zu bekommen und stundenlang dagestanden hatten, um ihre Standgebühr wieder reinzubekommen. Sie waren neidisch auf Amélie, weil sie spät gekommen war und nichts für ihren Stand bezahlt hatte. Sie nahm ja auch nur ein paar Euro ein, wie sollte sie davon eine Standgebühr bezahlen? Selbst darauf waren die Leute neidisch. Dabei sollte es eigentlich auf jedem Flohmarkt einen Platz geben, auf dem man Sachen umsonst abgeben kann ohne eine Standgebühr zu entrichten. So fand Amélie jedenfalls. Auf manchen Märkten gab es das.

So reiste Amélie und reiste. Aber sie besuchte in der Regel immer wieder die gleichen Orte. Sie hatte ihre Routen. Bestimmte Achsen, auf denen sie sich bewegte. Und Freundinnen und  Freunde, die sie immer wieder besuchte. Mal in Städten, mal auf dem Land. Das Reisen, das Unterwegssein war für sie das höchste Glück. Sie liebte es frei zu sein, ungebunden, ungezwungen, in der Natur sein zu können, zu machen, was sie wollte, zu lieben, was ist und die Menschen, die sie traf zu nehmen wie sie sind.

In Frankreich ließ sich so gut leben. Immer wenn Amélie anderen von ihrem Leben erzählte, waren die Menschen so begeistert, dass sie gar nicht verstanden, warum sie meinte, sie  müsse ihr Leben ändern. Das meinte sie auch nicht wirklich, weil sie ja so glücklich war, dass sie sich gar kein anderes Leben vorstellen konnte. Aber manchmal  fand sie doch allzu viele „change-Botschaften“ auf der Straße. Bei einem ihrer Freunde hing „Change“ in großen Lettern auf einer Plakatwand, auf der sie beim Frühstück blickte. Doch was sollte sie nur verändern? Sie hatte absolut keine  Idee. Sie fühlte sich wie  Alice im Wunderland. Alles kam auf absolut phantastische Art und Weise zu ihr, sie war immer bei Leuten und nicht allein, es gab einen regen Austausch, was wollte sie mehr? Sie brauchte doch gar nicht mehr.

“Ich habe alles, was ich brauche und was ich nicht habe, brauche ich nicht“, war eine ihrer Devisen. Ihr fehlte nur eins: eine Gemeinschaft. Und die Möglichkeit, etwas aufzubauen. Denn so wie es war merkte sie nach geraumer Zeit, war sie immer auf dem Nullpunkt. Fing immer überall bei null an. Wenn sie wiederkam nach einem Jahr zu ihren altbekannten Freunden, war fast nichts mehr da von den Sachen, die sie das letzte Mal zurückgelassen hatte. Langsam nach so vielen Jahren des Herumziehens wurde Amélie ein wenig müde. Genauso wie sie nach einem Jahr des Lebens ohne Geld müde geworden war und ausgelaugt, denn es war doch ein anstrengendes Leben gewesen. Und: wenn sie ein Jahr Revue passieren ließ, da stellte sie fest, dass sie sich nur im Kreis gedreht hatte.

Und als sie gerade in einer Phase des Zweifels war über das, was sie machen sollte, jetzt eine Weltreise oder sich endlich mal wieder eine Basis zulegen, da traf sie eine Bekannte, die ihr von Jehuda Amichai und seinem Buch „Nicht von jetzt, nicht von hier“ erzählte.

„Darin wusste die Hauptperson Joel nicht, ob er nach Würzburg reisen sollte, wo er geboren war, – er nennt es in seinem Roman Weinburg – oder ob er in Jerusalem bleiben sollte. Er konnte sich nicht entscheiden. Und in seinem Buch geht es darum, dass er sich nicht entscheiden muss zwischen ‚entweder/oder‘, sondern dass er ‚sowohl als auch‘ das eine wie das andere machen kann.“

Amélie war ganz geplättet. ­‚Sowohl als auch‘ statt ‚entweder/oder‘ das stand für sie, nachdem sie letzthin ein Video über die „verbotenen Früchte des Garten Eden“ eines Schweizer Forschers gesehen hatte, für den biblischen Gott. Denjenigen, an den Jehuda Amichai wohl geglaubt hatte und wegen dem er in diesem Land, in dem sie gerade waren, damals verfolgt worden war.

Und so kam sie nach ganz vielen Jahren des Unterwegsseins endlich zu dem Entschluss, sich wieder ein  Basislager zuzulegen. Und zwar hier. Hier in dieser Stadt. Weil sie sich hier Zuhause fühlte. Auch weil ihr eine liebe Freundin aus Spanien immer wieder dazu geraten hatte. Sie selbst sah dafür eigentlich gar keine Notwendigkeit. Auch die Germanen waren Nomaden gewesen. Und Abraham war ein Wanderer. Wie auch sie. Denn wenn sie unterwegs war, war sie gesund. Das Reisen war ihr bestes Heilmittel. Und: der Versuch, aus jedem Tag ein sich selbst kreierendes Kunstwerk voller Abenteuer zu machen, denn

„Ein Tag ohne Abenteuer ist kein Tag“.

I wish myself another world

I wish myself another world

a world without private property

but with the right for each person

to live in one place according to his needs

a world without money with interests

but only with interest-free exchange currencies

and free giving and receiving

a world without exploitation of human beings,

ressources and nature

a world where people don’t eat meat

so that all people on Earth have enough to eat

a world without using poison against animals and plants

and only biological agriculture

a world without private cars

besides of cars from companies and camping van

but Car-Sharing, enough public transport for free

and people giving each other a lift

who want to go in the same direction

a world with a system of refund

which helps to recycle all packages

a world where all used energies are renewable

a world where all washing and cleaning products

are biodegradable

a world where nearly only recycling paper is used…

Would that not be a fabulous world to live in?

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