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Video andere Welt

Im Sommer habe ich bei den Wandelgesprächen das Projekt andere Welt vorgestellt, das ich hier auf dieser Webseite vertrete und habe insbesondere die anotherworld.site genauer beschrieben. Ich stelle das Video als Aufzeichnung davon mal hier rein, um allen Interessent*innen die Möglichkeit zu geben, möglichst schnell einen Eindruck über die Inhalte hier auf dieser Webseite zu bekommen.

Es kamen danach wertvolle Impulse von den anderen, zum Beispiel nach dem Ziel des Ganzen, das bisher noch nicht so deutlich wurde.

Das Ziel ist übrigens ein nicht ganz kleines, nämlich, eine andere Welt aufzubauen.

Dafür suche ich noch Team-Mitglieder, Mitstreiter*innen, Helfer- und gegenseitige Unterstützerinnen, die Lust haben mitzuhelfen, eine andere Welt aufzubauen…

Und nun viel Spaß beim Anschauen!

Vorstellung der Internetseite anotherworld.site

In eigener Sache

Übrigens: ich freue mich sehr über jegliche Art von Unterstützung!

finanziell gerne per Paypal paypal.me/anderewelt

oder https://www.patreon.com/anderewelt

Mitwirkung: einfach eine mail schreiben (siehe Kontakt)

Wandelgespräche

Beyond Corona – wie wir die Krise als Chance nutzen können

Beim For future summit, bei dem ich als Vertreterin von another world teilgenommen habe, haben wir uns auch auf meine Initiative hin ein neues Format gefunden, uns auch über die Kongresse der Wandelbewegung hinaus auszutauschen: durch regelmässig einmal pro Woche bis auf weiteres Montags stattfindende Wandelgespräche.

Letzten Montag fand das erste Wandelgespräch um 10:30 Uhr vormittags auf Zoom statt und es waren ca. zehn Leute anwesend. Den Call habe ich zusammen mit Manuela Kuhar gehostet, auf deren Website wandelgespraeche.de Ihr weitere Informationen auch über die kommenden Treffen findet. Es ging zum einen um den inneren und zum anderen um den äusseren Wandel. Wir gingen den Fragen nach „Was will ich wirklich wirklich?“, die auch eine gute Frage ist, um sie sich jeden Tag zu stellen sowie „Was wünschst du Dir von den Wandelgesprächen und was bringst du mit?“

Es war eine auffallend bunt gemischte Runde mit prominenten Leuten wie Öff öff von der Schenker-Bewegung und Dylan von NextScientists for Future.

Die nächsten Wandelgespräche findet am Montag, den 15. Juni 2020 um 19 Uhr statt, so dass diesmal auch Menschen dabei sein können, die morgens verhindert sind. Es soll jeweils einmal morgens und einmal abends im Wechsel stattfinden und alle, die aktiv am Wandel mitwirken möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

 

Eine Raupe wird zum Schmetterling

 

2. Wandelgespräch am Montag, 15.6.2020 um 19 Uhr

Thema: Wie entsteht Veränderung?

Was motiviert uns selbst zu (positiven) Veränderungen im Leben?
Und welche praktischen Schlüsse und Handlungsimpulse können wir daraus für unsere Beziehungen und äußere Wirksamkeit ziehen?

Wir nutzen diesmal das „Austauschraum“-Format, um eine Gesprächs- und Verbindungsqualität zu kultivieren, die geprägt ist von den Qualitäten des Zuhörens, des Spürens und der Ambiguitätstoleranz (dem Annehmen von Widersprüchen bzw. verschiedenen Sichtweisen).

 

Das Konzept der Wandelgespräche

Wir sehen inneren und äußeren Wandel als untrennbar an.
Wir werden mit verschiedenen Formaten experimentieren, die Herz und Verstand zusammenbringen: Es wird Raum für tiefes Zuhören und menschliche Begegnungen geben, sowie auch Themenräume rund um äußeren Wandel.
Die Wandelgespräche sind keine Diskussions- oder Arbeitstreffen – doch sie können die Grundlage für Projekte und Synergien legen. Die Grundüberzeugungen und Werte, auf denen die Wandelgespräche beruhen, sind hier zusammengefasst. 

Organisatorisches und Ablauf: Wir treffen uns abwechselnd vormittags und abends (um 10:30 bzw. um 19:00); die Gesamtdauer ist jeweils maximal 2 Stunden.
Möchtest du mitmachen? Dann melde dich einfach auf wandelgespraeche.de an, und du bekommst die Zugangsdaten und sonstige Infos zugeschickt.

3. Wandelgespräch am Montag, 22.6.2020
um 10:30 Uhr!

Thema:
Was macht Handeln wirksam?

Wir freuen uns auf euch!

Manuela, Maria, Silke und das wachsende Team der Wandelgespräch-Hosts

oder https://www.patreon.com/anderewelt

Mitwirkung: einfach eine mail schreiben (siehe Kontakt)

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For Futures Summit

Habt Ihr schon vom For Futures Summit  jetzt an Pfingsten gehört, der diesmal online stattfindet?

Dazu anmelden und darüber mehr erfahren könnt Ihr euch direkt über die Website: https://www.m4h.network

Das jeweils aktuelle Programm bekommt Ihr HIER und das Besondere ist, dass Ihr Euch selbst auch noch mit einem selbstgewählten Format auf dem Online-Summi einbringen könnt.

Als Highlight wird am Freitagnachmittag, im Vorfeld des Summits das Wandelbündnis – Gesamtverband für den sozial-ökologischen Wandel gegründet. Wer bei dem gestreamten Event dabei sein möchte, wendet sich bitte an stream@wandelbuendnis.org, die den Link zur Teilnahme verschicken.
Und hier Originalworte des Veranstalters:
Der „For Futures Summit“
Wir möchten auf diesem Online-Offline-Summit allen Menschen und Organisationen, die auf ihre jeweilige Art und Weise den sozial-ökologischen Wandel voranbringen, die Möglichkeit geben, ihre Projekte und Ideen zu teilen und sich darüber während des Online-Summits auszutauschen und sich zu vernetzen. Gleichzeitig möchten wir das Thema sozial-ökologischer Wandel weiter in die Gesellschaft tragen. Mit Deiner Unterstützung könnte uns das gelingen.
Bis jetzt sind folgende Organisationen dabei:

Falls Du den Hinweis auf den ForFuturesSummit und die Wandelbündnis-Gründung weiterverbreiten kannst, freuen wir uns natürlich. Bei Fragen erreichst Du mich unter langer@oekoligenta.de oder Tel.: 0931-2707685 auch zu unmöglichen Tageszeiten.

Ausführlich    
Aktuell wird vielerorts und seitens verschiedenster Organisationen ein großer Online-Summit zu Pfingsten geplant und vorbereitet. Dieser soll unter dem Motto “for futures” ablaufen und allen Menschen und Organisationen, die auf ihre jeweilige Art und Weise den sozial-ökologischen Wandel voranbringen, die Möglichkeit geben, ihre Projekte und Ideen zu teilen und sich darüber während des Online-Summits auszutauschen. Es geht darum, zu zeigen, wie viele teils schon erprobte und bewährte, aber auch frische und innovative Möglichkeiten es gibt, eine bessere Welt zu erschaffen.
Ausgangspunkt für den summit ist das Makers4Humanity Lab, welches jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet (vor zwei Jahren war ich selbst mit dabei – Anm. d. Verf.) – dieses Jahr leider nicht wie geplant als großes Event in Hannover, sondern in virtueller Form im Internet und kleinen Offline-Gruppen.
In den „For Futures Summit“ integriert ist die diesjährige Jahreshauptversammlung des frekonale e.V. . Dabei wird die Zusammenführung des frekonale e.V. mit dem „Wandelbündnis“, dem Gesamtverband für den sozial-ökologischen Wandel, vollzogen werden.
Und jetzt melde ich mich wieder und freue mich, Euch dort im Online-Raum zu sehen, denn gemeinsam kreieren wir eine neue und andere Welt!

Noch eine Vision der Zukunft in Zeiten von Corona

Beim Wandel-Newsletter von Bobby Langer, den ich im Übrigen auch sehr empfehlen kann zu abonnieren und den ich äusserst gerne lese, bin ich auf eine weitere Zukunftsvision gestossen, die ich hier auf der Seite teilen möchte.

Sie ist von Dr. Dieter Höntsch, trägt den Titel “ Eine lebenswerte
Zukunft für alle Menschen „
und umfasst die Problemfelder der heutigen Zeit, nachhaltige und zukunftsweisende Ziele und umzusetzende Einzelmassnahmen. Vieles deckt sich mit dem, was wir hier auf der anotherworld.site auch an anderer Stelle beschrieben und uns auf die Fahnen geschrieben haben wie Abkehr von der Wegwerf- und Konsumgesellschaft, Grundeinkommen, umsichtiger Umgang mit Rohstoffen und gesunde Ernährung als Themenfelder. Aber lest selbst wohin wir nach Dr. Höntsch eigentlich steuern sollten:

WEITBLICKE_Zukunft

Weitere Infos auf der Webseite www.dr-hoentsch-trainings.de.

Mensch und Person in Zeiten von Corona

Habe gerade eine Frau besucht, die ich Anfang Februar in einer Gemeinschaft kennengelernt hatte, in der ich damals zu Besuch war. Sie erzählte mir davon, dass sie einen Strafzettel für Parken ohne Parkschein bekommen hatte.

„Ich habe mehrmals Widerspruch eingereicht und dann kam der Fall vor Gericht. Ich habe dann damit argumentiert, dass ich ein Mensch bin und der Strafzettel an eine Person ging, die ich aber gar nicht bin. Ich kenne so eine Person, die so heisst, die bin ich aber nicht. Ich bin ein Mensch“ hat sie argumentiert. Und dann wäre statt einer Zahlungsaufforderung über 60 Euro nur eine über 10 Euro gekommen, die sie jedoch auch nicht bezahlt hat. „Und jetzt kam schon zwei Monate nichts mehr. Ich habe mich auf das göttliche Recht berufen und das steht über den Gesetzen.“

Dann leitete mir heute jemand diesen Link weiter, der das Ganze erklärt. Ich möchte ihn Euch bekannt machen, denn damit kann man sich von allen Gesetzen sozusagen frei machen. Sogar noch heute. Und vor allem in der Zeit von Corona!

https://revealthetruth.net/2018/09/17/mensch-und-person-mal-anders-betrachtet/

Danke Johannes Anunad, den ich persönlich kenne für diesen Artikel, der jetzt in dieser Zeit für uns alle wieder äusserst interessant werden könnte.

Mir selbst war das so nicht bekannt. Ich kannte nur die Sache mit der Personenstandserklärung, die ich vor vielen Jahren auch mal gemacht habe bis mir das Terrain zu unsicher wurde …

Ich weiss nur, dass diese Mundschutzverordnung für mich keine Gültigkeit hat und hier habe ich den Beweis dafür bekommen. Das finde ich wunderbar und möchte ich natürlich mit Euch teilen.

 

 

E-book gratis! Jetzt im ganzen Monat Mai!

Huchuu! Ich habe es geschafft, mein e-book „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ auf kostenlos zu stellen und freue mich sehr darüber, es Euch, also all meinen interessierten Leser*innen hiermit für den ganzen Mai kostenfrei anbieten zu können.

Es gibt viele Grunde warum mich das besonders freut:

  • weil es dem Spirit, also dem Geist des geldlosen Lebens entspricht. Weil ich ja auch nicht nur ein Jahr alles umsonst hatte, sondern eigentlich viele Jahre fast alles umsonst zu mir kam, denn ich lebte viele Jahre mit 150,- Euro durchschnittlich pro Monat. Und das Gefühl möchte ich natürlich weitergeben. Wie ist das Gefühl, wenn ich etwas umsonst bekomme? Gratis, als Geschenk. Wie geht es mir damit? Was löst es in mir aus?
  • weil ich ein ganze zeitlang lang Sachen, die ich gefunden habe ohne etwas dafür zu bezahlen auf Flohmärkten angeboten habe und die Leute haben mir dafür gegeben, was sie wollten. Die meisten gaben mir einen Euro pro Kleidungsstück, andere mehr und manche stopften sich eine Tüte voll und gingen damit weg. Das war dann erstmal ein komisches Gefühl und ich musste lernen damit umzugehen.
  • Und ich halte es hier mit diesem e-book genauso wie damals: wer etwas dafür geben möchte aus freiem Herzen, einem Menschen geben möchte, der jahrelang nichts hatte ausser einem Rucksack vorne und einem Rucksack hinten und der durch die Lande gezogen ist und einen Blog gemacht hat und daraus dieses Buch, der überlege sich einfach: was möchte ich so einem Menschen geben? Möchte ich diesem Menschen etwas geben oder möchte ich es als Geschenk annehmen? Und sagen: „Ja, danke, ich möchte jetzt die Erfahrung machen wie es ist, dieses e-book als Geschenk anzunehmen und zu schauen, was macht das mit mir?“ Jede Person darf dies selbst entscheiden.
  • Denn genau das ist es, was das geldlose Leben ausmacht. Alles geschenkt zu bekommen. Das ist, was aus dem geldlosen Leben macht, als wäre jeden Tag Weihnachten. Und wenn man dieses Gefühl mal gehabt hat, dann möchte man es fast nicht mehr missen und es auch gerne weitergeben. Ich möchte es Euch auch gönnen. Dafür ist dieses Buch da. Wir sind hier auf der Ebene des Freien Gebens und Nehmens. Jede(r) gibt und nimmt wie er oder sie will und was sich für ihn oder sie richtig anfühlt.
  • Ich beginne mit dem kostenlosen e-book zum Tag der Arbeit. Arbeit heisst für mich etwas tun und Geld als Gegenleistung dafür zu bekommen. Lohnarbeit. Es ist nicht, dass ich nichts getan hätte, nur habe ich nichts getan wo ich Geld als Gegenleistung erhalten hätte. Sachen, für die es kein Geld gibt und die aber für mich viel erfüllender waren als Arbeit. Ich habe einfach Menschen geholfen.
  • Vielleicht kann jetzt in Zeiten von Corona so mancher diese wundervolle Erfahrung machen, dass die wahren Werte jenseits von Geld sind. Denn ich nehme seit Beginn von Corona eine wesentlich grössere Freundlichkeit und Menschlichkeit unter den Menschen wahr. Die Leute haben mehr Zeit, um sich miteinander zu unterhalten, sind weniger im Stress, sind entspannter, gelassener. Zumindest diejenigen Menschen, mit denen ich in Berührung komme seit Corona.
  • Warum im Mai? Weil es der Wonnemonat ist und ich in diesem Monat meinen 55. Geburtstag habe. Ich sehe es als Geschenk an mich selbst und alle anderen. Ein Geschenk an die Welt. Weil das Buch für die heutige Zeit geschrieben wurde und ich es gerne so vielen Menschen wie möglich hier und jetzt an die Hand geben möchte. Weil auch andere anfangen, Dinge wegen Corona kostenfrei anzubieten, was ich eine sehr schöne Geste finde …

Wo gibt es nun das e-book über das geldfreie Leben gratis ?

Zum einen bei allen Shops, die zur Tolino Allianz gehören, das sind Thalia, Hugendubel und zum Beispel der Ecobookstore als epub-Datei.

Spenden könnt Ihr, wenn Ihr dies wollt per paypal unter paypal.me/anderewelt

Als Taschenbuch ist „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ nach wie vor bei Amazon in Deutschland für 9,99 Euro erhältlich.

Ab Juni kann das e-book wieder für 2,99 Euro sowohl bei Amazon als auch bei den Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz (Hugendubl, Thalia, Ecobookstore etc. s. oben) erstanden werden. Wer es gerne (aus welchen Gründen auch immer) kostenfrei hätte, wende sich bitte an mich.

Königinnengespräch

Meine lieben Leser*innen,

stellt euch vor, ich habe am Mittwoch, den 22. April mein erstes Video-Interview gegeben! Und noch dazu ein Königinnengespräch wie Andrea Breitenmoser es nannte, die es mit mir geführt hat.

Wir kennen uns aus einem Online-Kurs, den wir zusammen gemacht haben und jetzt treffen wir uns noch regelmässig wer will alle zwei Wochen mit den noch am Austausch interessierten Wegbegleiter*innen. Und als ich vor Kurzen mal alleine mit ihr im Zoom-Call war und sie fragte wie ich mein Buch „Der Vagabundenblog: vom Leben ohne Geld“ bekannter machen könnte, lud sie mich zu diesem Königinnengespräch ein. Es ist finde ich auch ganz schön geworden. Und wie gefällt es euch?

Es sind jedenfalls fast 35 Minuten rund um mein Lieblingsthema „Leben ohne Geld“!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-KSSlrq5pWY&w=560&h=315]

 

 

Ein neues und anderes System

Man ändert nie etwas, indem man die bestehende Realität bekämpft.
Um etwas zu ändern, baut man ein neues Modell, das das bestehende Modell überflüssig macht.“
Richard Buckminster Fuller,
Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller.

Ein neues System erblickt die Welt!

In Zeiten von Corona!

Ein neues und anderes System

Da ich selbst viele Jahre lang ausserhalb des Systems gelebt habe und damit ganz glücklich war, habe ich genug Zeit gehabt ein anderes System zu entwickeln. Doch wie sieht dieses konkret aus?

Gemeinschaftseigentum statt Privateigentum

Zuerst einmal gäbe es kein Privateigentum, sondern Gemeinschaftseigentum und zwar deshalb, weil zu viel Schindluder mit Besitz von Grund und Boden sowie Immobilien getrieben wurde.

Weil die Menschen nicht genug zu Essen anbauen konnten und deshalb vielerorts an Hunger starben. Weil Immobilienhaie Häuser aufkauften, sie herrichteten und wesentlich teurer verkauften oder vermieteten. Weil manche Menschen überhaupt keinen Wohnraum für sich zur Verfügung hatten… Die Gründe sind vielfältig. Dafür bekommt jeder Mensch das Recht auf eine für ihn geeignete Unterkunft, die seinen Bedürfnissen entspricht.

Recht eines jeden Menschen auf eine Unterkunft

Es wäre ein verbrieftes Recht eines jeden Menschen, irgendwo auf der Welt an dem Platz, an dem die Person gerne leben und wohnen möchte, einen Wohnraum für sich und seine Familie in Anspruch zu nehmen.

Ein Rat, dessen Teilnehmer*innen keine eigennützigen Interessen verfolgen, würde über die Vergabe von Wohnraum entscheiden. Im Grunde würde sich erst einmal nicht viel ändern, da davon ausgegangen werden kann, dass die Menschen an dem Ort ihrer Wahl jetzt schon leben. Wer Weiterlesen möchte über die verschiedenen Aspekte des neu zu kreierenden Systems kann dies mit der pdf-Datei

Ein neues und anderes System

tun.

Ich freue mich über Kommentare und Interessent*innen, die an diesem System teilnehmen, die Realisierung unterstützen und/oder daran mitwirken möchten.

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Warum ich so gelebt habe

Heute kam mir wieder eines ins Bewusstsein, das mich sicherlich unterbewusst sehr stark beeinflusst hat so zu leben. Und zwar habe ich mir als Kind oft ein Buch mit dem Titel „Kinder der Welt“ angesehen, das bei meinen Eltern im Buchregal stand. Mein Eltern hatten nur sehr wenige Bücher. Sie lasen eigentlich überhaupt nicht. Ich hingegen sehr viel.
Dieses eine Buch hatte es mir angetan. Und ganz besonders angetan haben es mir die Strassenkinder aus Südamerika. Sie hatten für mich etwas Wildes und unglaublich Anziehendes.

Als ich einmal in Nepal war, da hatte ich einen ganz besonderen Kontakt zu einem solchen Strassenkind. In den Strassen von Kathmandu. Es war wie Liebe auf den ersten Blick. Er war noch ganz klein, aber sprach schon recht gut Englisch. Ich traf ihn oft auf der Strasse. Einmal wollte ich ihn einladen, in meinem Zimmer zu übernachten, aber mein Guesthouse, das Kathmandu Guesthouse liess das nicht zu. Stattdessen ging ich mit ihm in einen Laden und kaufte ihm an Fressalien alles, was er wollte. Auch Sachen, die ich selber nie essen würde. Einfach um ihm eine Freude zu machen.

Dann lebte ich sechs Jahre lang in Brasilien. Da machte ich weniger gute Erfahrungen mit Strassenkindern. Ich wurde mehrfach von ihnen bedroht. Immer an der roten Ampel. Einmal hatte ich vergessen das Fenster hoch zu machen. Ich kam von der Arbeit und dort machte man das Fenster runter, um mittels einem Schlüssel das Tor aufzumachen. Ich dachte noch auf der Fahrt, ach, was weht der Wind so schön durchs Fenster. Bei der Hitze war das sehr angenehm.

Und dann kam ich an einer der Hauptampeln der Stadt an einer ganz berühmten Ecke an der roten Ampel zu stehen. Zwei Stassenjungs kamen zu mir und einer rammte mir einen spitzen Gegenstand in die Seite. Ich wusste nicht, was es war, ob ein Messer oder etwas anderes. Ich hatte Angst. Er wollte Geld von mir, aber ich wollte ihm einfach nichts geben. Ich fand die Art und Weise wie er zu Geld kommen wollte nicht okay und verweigerte mich deshalb vollends. Ausserdem hätte er mir mein gesamtes Portemonnaie mit Karten darin wegnehmen können.
Zum Glück wurde es dann grün, aber ich zitterte wie Espenlaub, ja mehr noch, meine Beine waren ein einziges riesiges Zittern. Ich glaube, wir gingen danach noch ins Kino in der Nähe und ein Freund schaute, ob er den Jungen fand. Ich kann mich an die Details nicht mehr erinnern. Ich weiss nur, dass mir ab da die Angst im Nacken sass jedes Mal, wenn ich an diese Ampel kam.

Das zweite Mal, dass ich auf diese Weise überfallen wurde war an einem Sonntagmittag im Stadtzentrum. Das Zentrum war heruntergekommen und es war klar, dass es gefährlich war, aber doch nicht Sonntagmittag. Diesmal war es eine Glasscherbe, die mir der Junge durch den Spalt schob, den mein Fenster geöffnet war. Diesmal stand ich ganz vorne an der Ampel und auch hier wurde es grün und ich fuhr an ohne ihm etwas gegeben zu haben.

Danach sass mir die Angst noch mehr im Nacken. Ein weiteres Mal war es an der Ampel direkt neben meiner Arbeitsstelle wo ein Jugendlicher mich ansprach und auf meine Musikanlage zeigte. Ich tat so, als verstünde ich nichts.

Schliesslich gab es ein viertes Mal, aber es war diesmal ein Erwachsener und ich war auch nicht alleine im Auto, sondern zusammen mit einer Freundin. Es war schon gegen zehn Uhr abends in einer Seitenstrasse. Man hält abends normal nicht an in Sao Paulo. Man fährt langsam an die Kreuzung ran, wenn rot ist und wenn niemand kommt, dann fährt man durch. Es ist einfach zu gefährlich, anzuhalten.
Doch diesmal hatte jemand vor uns angehalten und es kam ein Mann mit einem riesigen Wackerstein neben mein Fenster und bedrohte uns. Diesmal war das Fenster ganz geschlossen und ich öffnete es auch nicht. Aber die Angst packte mich und ich war froh, dass wir auch hier unserem Angreifer dadurch, dass derjenige vor uns losfuhr entkamen. Er sah auch aus wie ein Mensch ohne Zuhause.

Es leben viele in Slums in südamerikanischen Städten und ich musste damals lernen, sie zu übersehen. Es wäre einfach zu schmerzhaft gewesen, ihnen mit Mitgefühl zu begegnen. Das sagte man mir schon am ersten Tag meines Daseins. Ich weiss nicht wie die buddhistischen Mönche das machen und auch nicht wie das Mutter Teresa in Kalkutta gemacht hat. Ich jedenfalls habe irgendwann zugemacht, aber trotzdem war da tief in mir eine Sehnsucht so zu leben wie die Strassenkinder leben. Und plötzlich war ich selber eins 😉

„Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ als E-book

Hallo liebe Leser*innen,

welche Freude ist es für mich, Euch heute mitteilen zu dürfen, dass mein Buch, das ich genau für diese Zeit geschrieben habe

Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld

jetzt nicht nur als Taschenbuch bei Amazon sondern auch als e-book erhältlich ist. Derzeit in grösseren Online-Bookstores, denn ich habe es auch bei Tolino Media veröffentlicht und damit ist es auch bei Thalia, Hugendubel und anderen Shops zu haben.

Hier nochmal der Klappentext:

Auf einmal verwirklichte sich Michelles grosser, lange gehegter Traum: ein Jahr lang ohne Geld zu leben – in Frankreich. Von ihrem abenteuerlichen und geradezu phantastischen Leben und ihren Begegnungen mit Menschen erzählt sie auf ihrem Vagabundenblog. Sie hat daraus ein Buch gemacht, um ihren Leser*innen die Möglichkeit geben, es überall zu lesen. Aber bitte nur häppchenweise, denn es ist prall gefülltes Leben! Für Michelle war das Jahr (fast) ohne Geld das glücklichste Jahr ihres Lebens. Das Buch ist nach dem Motto „nicht perfekt, aber lebendig“ entstanden und freut sich, wenn es auch unter diesem Motto gelesen wird.

Ich habe es sogar beim Ecobookstore, dem grünen Online-Buchhandel gefunden, bei dem es übrigens 40.000 gratis e-books gibt und Gelder an den Verein Rettet den Regenwald e. V. gespendet werden. Lieferungen von Büchern und Hörbüchern sind in Deutschland bei Ecobookstore versandkostenfrei und es ist somit eine Alternative für alle, die nicht bei Amazon kaufen möchten.

Gerne möchte ich auch etwas zur Botschaft meines Buches gerade in der heutigen Zeit von Corona sagen:

Meine Botschaft während der Zeit, in der ich so lebte war immer:

sei zufrieden mit dem, was Du hast„.

Und was ist die Botschaft des Buches an sich?

Man kann auch ohne Geld leben und (sogar sehr) glücklich sein

Leben ohne Geld ist wie jeden Tag Weihnachten

indirekt besagt dies auch „dass Konsum glücklich macht, ist eine Lüge“

Ich räume also auf mit dem Mythos des Glücklichseins durch Konsum und erzähle durch meine Geschichten, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Und vor allem jetzt in der aktuellen Zeit, in der es durchaus sein kann, dass uns ein Mikrochip durch eine (Zwangs)Impfung gegen Corona implementiert werden könnte, mit dem wir nur noch kaufen und verkaufen können so wie es in der Offenbarung des Johannes geschrieben steht:

„Und das zweite Tier verlangte, dass jeder – ob gross oder klein, reich oder arm, Freier oder Sklave – sich ein Zeichen auf die rechte Hand oder auf die Stirn prägen liess. Ohne dieses Zeichen, das entweder der Name des Tieres oder das Zahlensymbol seines Namens war, konnte niemand irgendetwas kaufen oder verkaufen. Man benötigt Weisheit, um das zu verstehen. Wer Verstand hat, der errechne die Zahl des Tieres.! Denn es ist die Zahl eines Menschen. Sie lautet sechshundertsechsundsechzig. (Street*bible, Offenbarung 13, 16 – 18)

Denn genau für diese Zeit jetzt wurde das Buch geschrieben: um allen Menschen sagen zu können „wir brauchen uns keine Zahl des Tieres implementieren zu lassen, denn wir können auch leben, ohne kaufen und verkaufen zu können.“

Nicht nur in der Bibel, sondern auch im Koran ist davon die Rede und auch darum geht es in meinem Buch, weshalb es das Buch für die heutige Zeit ist! Oder etwa nicht?

Leseprobe-Weihnachtsmann als Talisman…

 

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