Hier meine zweite Mini-Lesung, die ich im Gegensatz zur ersten schon bei YouTube hochgeladen habe.
Mit dem Gedicht „Stell Dir vor„
Hier meine zweite Mini-Lesung, die ich im Gegensatz zur ersten schon bei YouTube hochgeladen habe.
Mit dem Gedicht „Stell Dir vor„
Im Sommer habe ich bei den Wandelgesprächen das Projekt andere Welt vorgestellt, das ich hier auf dieser Webseite vertrete und habe insbesondere die anotherworld.site genauer beschrieben. Ich stelle das Video als Aufzeichnung davon mal hier rein, um allen Interessent*innen die Möglichkeit zu geben, möglichst schnell einen Eindruck über die Inhalte hier auf dieser Webseite zu bekommen.
Es kamen danach wertvolle Impulse von den anderen, zum Beispiel nach dem Ziel des Ganzen, das bisher noch nicht so deutlich wurde.
Das Ziel ist übrigens ein nicht ganz kleines, nämlich, eine andere Welt aufzubauen.
Dafür suche ich noch Team-Mitglieder, Mitstreiter*innen, Helfer- und gegenseitige Unterstützerinnen, die Lust haben mitzuhelfen, eine andere Welt aufzubauen…
Und nun viel Spaß beim Anschauen!
In eigener Sache
Übrigens: ich freue mich sehr über jegliche Art von Unterstützung!
finanziell gerne per Paypal paypal.me/anderewelt
oder https://www.patreon.com/anderewelt
Mitwirkung: einfach eine mail schreiben (siehe Kontakt)

Beim For future summit, bei dem ich als Vertreterin von another world teilgenommen habe, haben wir uns auch auf meine Initiative hin ein neues Format gefunden, uns auch über die Kongresse der Wandelbewegung hinaus auszutauschen: durch regelmässig einmal pro Woche bis auf weiteres Montags stattfindende Wandelgespräche.
Letzten Montag fand das erste Wandelgespräch um 10:30 Uhr vormittags auf Zoom statt und es waren ca. zehn Leute anwesend. Den Call habe ich zusammen mit Manuela Kuhar gehostet, auf deren Website wandelgespraeche.de Ihr weitere Informationen auch über die kommenden Treffen findet. Es ging zum einen um den inneren und zum anderen um den äusseren Wandel. Wir gingen den Fragen nach „Was will ich wirklich wirklich?“, die auch eine gute Frage ist, um sie sich jeden Tag zu stellen sowie „Was wünschst du Dir von den Wandelgesprächen und was bringst du mit?“
Es war eine auffallend bunt gemischte Runde mit prominenten Leuten wie Öff öff von der Schenker-Bewegung und Dylan von NextScientists for Future.
Die nächsten Wandelgespräche findet am Montag, den 15. Juni 2020 um 19 Uhr statt, so dass diesmal auch Menschen dabei sein können, die morgens verhindert sind. Es soll jeweils einmal morgens und einmal abends im Wechsel stattfinden und alle, die aktiv am Wandel mitwirken möchten, sind herzlich dazu eingeladen.
oder https://www.patreon.com/anderewelt
Mitwirkung: einfach eine mail schreiben (siehe Kontakt)

Das jeweils aktuelle Programm bekommt Ihr HIER und das Besondere ist, dass Ihr Euch selbst auch noch mit einem selbstgewählten Format auf dem Online-Summi einbringen könnt.
Falls Du den Hinweis auf den ForFuturesSummit und die Wandelbündnis-Gründung weiterverbreiten kannst, freuen wir uns natürlich. Bei Fragen erreichst Du mich unter langer@oekoligenta.de oder Tel.: 0931-2707685 auch zu unmöglichen Tageszeiten.
Sie ist von Dr. Dieter Höntsch, trägt den Titel “ Eine lebenswerte
Zukunft für alle Menschen „ und umfasst die Problemfelder der heutigen Zeit, nachhaltige und zukunftsweisende Ziele und umzusetzende Einzelmassnahmen. Vieles deckt sich mit dem, was wir hier auf der anotherworld.site auch an anderer Stelle beschrieben und uns auf die Fahnen geschrieben haben wie Abkehr von der Wegwerf- und Konsumgesellschaft, Grundeinkommen, umsichtiger Umgang mit Rohstoffen und gesunde Ernährung als Themenfelder. Aber lest selbst wohin wir nach Dr. Höntsch eigentlich steuern sollten:
Weitere Infos auf der Webseite www.dr-hoentsch-trainings.de.
„Ich habe mehrmals Widerspruch eingereicht und dann kam der Fall vor Gericht. Ich habe dann damit argumentiert, dass ich ein Mensch bin und der Strafzettel an eine Person ging, die ich aber gar nicht bin. Ich kenne so eine Person, die so heisst, die bin ich aber nicht. Ich bin ein Mensch“ hat sie argumentiert. Und dann wäre statt einer Zahlungsaufforderung über 60 Euro nur eine über 10 Euro gekommen, die sie jedoch auch nicht bezahlt hat. „Und jetzt kam schon zwei Monate nichts mehr. Ich habe mich auf das göttliche Recht berufen und das steht über den Gesetzen.“
Dann leitete mir heute jemand diesen Link weiter, der das Ganze erklärt. Ich möchte ihn Euch bekannt machen, denn damit kann man sich von allen Gesetzen sozusagen frei machen. Sogar noch heute. Und vor allem in der Zeit von Corona!
https://revealthetruth.net/2018/09/17/mensch-und-person-mal-anders-betrachtet/
Danke Johannes Anunad, den ich persönlich kenne für diesen Artikel, der jetzt in dieser Zeit für uns alle wieder äusserst interessant werden könnte.
Mir selbst war das so nicht bekannt. Ich kannte nur die Sache mit der Personenstandserklärung, die ich vor vielen Jahren auch mal gemacht habe bis mir das Terrain zu unsicher wurde …
Ich weiss nur, dass diese Mundschutzverordnung für mich keine Gültigkeit hat und hier habe ich den Beweis dafür bekommen. Das finde ich wunderbar und möchte ich natürlich mit Euch teilen.
Es gibt viele Grunde warum mich das besonders freut:
Wo gibt es nun das e-book über das geldfreie Leben gratis ?
Zum einen bei allen Shops, die zur Tolino Allianz gehören, das sind Thalia, Hugendubel und zum Beispel der Ecobookstore als epub-Datei.
Spenden könnt Ihr, wenn Ihr dies wollt per paypal unter paypal.me/anderewelt
Als Taschenbuch ist „Der Vagabundenblog: Vom Leben ohne Geld“ nach wie vor bei Amazon in Deutschland für 9,99 Euro erhältlich.
Ab Juni kann das e-book wieder für 2,99 Euro sowohl bei Amazon als auch bei den Online-Buchhandlungen der Tolino Allianz (Hugendubl, Thalia, Ecobookstore etc. s. oben) erstanden werden. Wer es gerne (aus welchen Gründen auch immer) kostenfrei hätte, wende sich bitte an mich.
stellt euch vor, ich habe am Mittwoch, den 22. April mein erstes Video-Interview gegeben! Und noch dazu ein Königinnengespräch wie Andrea Breitenmoser es nannte, die es mit mir geführt hat.
Wir kennen uns aus einem Online-Kurs, den wir zusammen gemacht haben und jetzt treffen wir uns noch regelmässig wer will alle zwei Wochen mit den noch am Austausch interessierten Wegbegleiter*innen. Und als ich vor Kurzen mal alleine mit ihr im Zoom-Call war und sie fragte wie ich mein Buch „Der Vagabundenblog: vom Leben ohne Geld“ bekannter machen könnte, lud sie mich zu diesem Königinnengespräch ein. Es ist finde ich auch ganz schön geworden. Und wie gefällt es euch?
Es sind jedenfalls fast 35 Minuten rund um mein Lieblingsthema „Leben ohne Geld“!
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-KSSlrq5pWY&w=560&h=315]
In Zeiten von Corona!
Da ich selbst viele Jahre lang ausserhalb des Systems gelebt habe und damit ganz glücklich war, habe ich genug Zeit gehabt ein anderes System zu entwickeln. Doch wie sieht dieses konkret aus?
Zuerst einmal gäbe es kein Privateigentum, sondern Gemeinschaftseigentum und zwar deshalb, weil zu viel Schindluder mit Besitz von Grund und Boden sowie Immobilien getrieben wurde.
Weil die Menschen nicht genug zu Essen anbauen konnten und deshalb vielerorts an Hunger starben. Weil Immobilienhaie Häuser aufkauften, sie herrichteten und wesentlich teurer verkauften oder vermieteten. Weil manche Menschen überhaupt keinen Wohnraum für sich zur Verfügung hatten… Die Gründe sind vielfältig. Dafür bekommt jeder Mensch das Recht auf eine für ihn geeignete Unterkunft, die seinen Bedürfnissen entspricht.
Es wäre ein verbrieftes Recht eines jeden Menschen, irgendwo auf der Welt an dem Platz, an dem die Person gerne leben und wohnen möchte, einen Wohnraum für sich und seine Familie in Anspruch zu nehmen.
Ein Rat, dessen Teilnehmer*innen keine eigennützigen Interessen verfolgen, würde über die Vergabe von Wohnraum entscheiden. Im Grunde würde sich erst einmal nicht viel ändern, da davon ausgegangen werden kann, dass die Menschen an dem Ort ihrer Wahl jetzt schon leben. Wer Weiterlesen möchte über die verschiedenen Aspekte des neu zu kreierenden Systems kann dies mit der pdf-Datei
tun.
Ich freue mich über Kommentare und Interessent*innen, die an diesem System teilnehmen, die Realisierung unterstützen und/oder daran mitwirken möchten.

Als ich einmal in Nepal war, da hatte ich einen ganz besonderen Kontakt zu einem solchen Strassenkind. In den Strassen von Kathmandu. Es war wie Liebe auf den ersten Blick. Er war noch ganz klein, aber sprach schon recht gut Englisch. Ich traf ihn oft auf der Strasse. Einmal wollte ich ihn einladen, in meinem Zimmer zu übernachten, aber mein Guesthouse, das Kathmandu Guesthouse liess das nicht zu. Stattdessen ging ich mit ihm in einen Laden und kaufte ihm an Fressalien alles, was er wollte. Auch Sachen, die ich selber nie essen würde. Einfach um ihm eine Freude zu machen.
Dann lebte ich sechs Jahre lang in Brasilien. Da machte ich weniger gute Erfahrungen mit Strassenkindern. Ich wurde mehrfach von ihnen bedroht. Immer an der roten Ampel. Einmal hatte ich vergessen das Fenster hoch zu machen. Ich kam von der Arbeit und dort machte man das Fenster runter, um mittels einem Schlüssel das Tor aufzumachen. Ich dachte noch auf der Fahrt, ach, was weht der Wind so schön durchs Fenster. Bei der Hitze war das sehr angenehm.
Und dann kam ich an einer der Hauptampeln der Stadt an einer ganz berühmten Ecke an der roten Ampel zu stehen. Zwei Stassenjungs kamen zu mir und einer rammte mir einen spitzen Gegenstand in die Seite. Ich wusste nicht, was es war, ob ein Messer oder etwas anderes. Ich hatte Angst. Er wollte Geld von mir, aber ich wollte ihm einfach nichts geben. Ich fand die Art und Weise wie er zu Geld kommen wollte nicht okay und verweigerte mich deshalb vollends. Ausserdem hätte er mir mein gesamtes Portemonnaie mit Karten darin wegnehmen können.
Zum Glück wurde es dann grün, aber ich zitterte wie Espenlaub, ja mehr noch, meine Beine waren ein einziges riesiges Zittern. Ich glaube, wir gingen danach noch ins Kino in der Nähe und ein Freund schaute, ob er den Jungen fand. Ich kann mich an die Details nicht mehr erinnern. Ich weiss nur, dass mir ab da die Angst im Nacken sass jedes Mal, wenn ich an diese Ampel kam.
Das zweite Mal, dass ich auf diese Weise überfallen wurde war an einem Sonntagmittag im Stadtzentrum. Das Zentrum war heruntergekommen und es war klar, dass es gefährlich war, aber doch nicht Sonntagmittag. Diesmal war es eine Glasscherbe, die mir der Junge durch den Spalt schob, den mein Fenster geöffnet war. Diesmal stand ich ganz vorne an der Ampel und auch hier wurde es grün und ich fuhr an ohne ihm etwas gegeben zu haben.
Danach sass mir die Angst noch mehr im Nacken. Ein weiteres Mal war es an der Ampel direkt neben meiner Arbeitsstelle wo ein Jugendlicher mich ansprach und auf meine Musikanlage zeigte. Ich tat so, als verstünde ich nichts.
Schliesslich gab es ein viertes Mal, aber es war diesmal ein Erwachsener und ich war auch nicht alleine im Auto, sondern zusammen mit einer Freundin. Es war schon gegen zehn Uhr abends in einer Seitenstrasse. Man hält abends normal nicht an in Sao Paulo. Man fährt langsam an die Kreuzung ran, wenn rot ist und wenn niemand kommt, dann fährt man durch. Es ist einfach zu gefährlich, anzuhalten.
Doch diesmal hatte jemand vor uns angehalten und es kam ein Mann mit einem riesigen Wackerstein neben mein Fenster und bedrohte uns. Diesmal war das Fenster ganz geschlossen und ich öffnete es auch nicht. Aber die Angst packte mich und ich war froh, dass wir auch hier unserem Angreifer dadurch, dass derjenige vor uns losfuhr entkamen. Er sah auch aus wie ein Mensch ohne Zuhause.
Es leben viele in Slums in südamerikanischen Städten und ich musste damals lernen, sie zu übersehen. Es wäre einfach zu schmerzhaft gewesen, ihnen mit Mitgefühl zu begegnen. Das sagte man mir schon am ersten Tag meines Daseins. Ich weiss nicht wie die buddhistischen Mönche das machen und auch nicht wie das Mutter Teresa in Kalkutta gemacht hat. Ich jedenfalls habe irgendwann zugemacht, aber trotzdem war da tief in mir eine Sehnsucht so zu leben wie die Strassenkinder leben. Und plötzlich war ich selber eins 😉